Sequa gGmbH

Chronik

  Latest Update: 18.09.14

sequa - Partner der deutschen Wirtschaft


Am 23. September 1991 gründeten der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sequa als gemeinsames Unternehmen der Wirtschaft zur Durchführung von Vorhaben in der Internationalen Zusammenarbeit.  

Zum 01.01.1994 wurde die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) ebenfalls Gesellschafter.  

Am 01.01.2006 wurde mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) der vierte große Spitzenverband der deutschen Wirtschaft Gesellschafterin des Unternehmens.   

Am 01.01.2010 wurde die GTZ Gesellschafterin des Unternehmens, die per 01.01.11 in GIZ umbenannt wurde.

Heute ist sequa ein international gefragter Partner und eine hoch anerkannte Organisation der Internationalen Zusammenarbeit. 

Die Gründungsvision, staatliche Entwicklungszusammenarbeit mit der Privatwirtschaft zu verbinden, ist Wirklichkeit geworden.

2013

 Am 01.Januar 2013 gibt Herr Dr. Wansleben (DIHK) nach 3-jähriger Amtszeit den Vorsitz des Verwaltungsrats an Herrn Schwannecke (ZDH) ab.

Am 01. Januar 2013 beginnt mit dem SMART Myanmar-Projekt, das von der Europäischen Kommission über 3 Jahre finanziert wird, eines der ersten internationalen Projekte in Myanmar überhaupt. Das Projekt unterstützt die Dachkammer des Textilverbands in Myanmar.

Im Frühjahr 2013 werden die Imagebroschüren neu aufgelegt und stehen erstmals in 4 Sprachen (dt., engl., frz. und span.) zur Verfügung.

Im Mai 2013 bewilligt das Leonardo-da-Vinci-Programm Mittel für Mobilitätsvorhaben für 666 Azubis in den sequa-Programmen SINDBAD und TRANSDUAL und 101 Ausbilder im sequa-Programm move-it. Damit ist sequa nach Teilnehmeranzahl der größte Antragssteller im Leonardo-da-Vinci-Programm in Deutschland.

Ende Juni 2013 beendet das Vorhaben Import Promotion Desk seine „inception phase“ und nimmt die operative Arbeit auf. Der Fachbeirat befürwortet die Pilotländer Indonesien, Peru und Ägypten und die Pilotbranchen „technisches Holz“, „natürliche Zutaten“ sowie „Obst/Gemüse“.

Am 31.07.2013 beendet Dr. Thomas Michel seine Tätigkeit als stv. Geschäftsführer. Ein Nachfolger wird nicht benannt.

In den drei Tunesien-Vorhaben, die vom Auswärtigen Amt seit Januar 2012 finanziert werden, werden in 2013 umfangreiche Ausrüstungen für 9 Berufsschulen, ein Schweiß- und Prüfinstitut sowie eine orthopädische Einrichtung in Tunesien beschafft. Das Beschaffungsvolumen beläuft sich insgesamt auf etwa fünf Mio. EUR. Die ersten beiden Pilotklassen nach dem Vorbild des deutschen dualen Berufsbildungssystems im Bereich Kfz-Instandhaltung beginnen an der Berufsschule Ariana/Tunesien im Oktober 2013 mit der Ausbildung. Die Azubis haben erstmals einen Ausbildungsvertrag mit ihrem Unternehmen. Das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft in Tunesien kündigen im Herbst 2013 an, dass die Transformationspartnerschaften noch um 1 Jahr bis Ende 2014 verlängert werden.

Am 01.10.2013 beginnt mit dem Projekt „K to 12 plus“ auf den Philippinen erstmals ein Vorhaben, an dem AHK, Afos-Stiftung / BKU, DIHK, GIZ, sequa, Sparkassenstiftung und der ZDH zusammenwirken. Das Projekt wird vom BMZ bis Ende 2016 finanziert.

In 2013 werden auf der sequa-website eine „interaktive Weltkarte“ implementiert.

Am 21.11.2013 haben die Gesellschafter „Richtlinien zur Zusammenarbeit“ verabschiedet. Darin sind Grundsätze der Zusammenarbeit vereinbart und Erwartungen der Gesellschafter an sequa formuliert. Darüber hinaus haben sich die Gesellschafter in bestimmten Bereichen zur Unterstützung von sequa verpflichtet. Gemeinsames Ziel der Gesellschafter ist, Leistungen der Wirtschaft für die Internationale Zusammenarbeit über sequa effizient zu organisieren und umzusetzen.

Der Umsatz 2013 beläuft sich auf 26,1 Mio. EUR. Am 31.12.13 beschäftigt sequa 43 Mitarbeiter (33 Stamm / 10 Projekt).

2012

 Das Auswärtige Amt stellt im Rahmen der Transformationspartnerschaften für 2012 bis 2013 Mittel i.H.v. 10 Mio. EUR für den „Beschäftigungspakt Tunesien“ sowie die Ausbildungspartnerschaften „Schweiß- und Prüftechnik“ und „Orthopädietechnik“ bereit. An der Durchführung sind u.a. die HWK des Saarlandes, die Handelskammer Hamburg, die Bayrischen Bildungswerke, das Goetheinstitut, die Gesellschaft für Schweißtechnik International und human study e.V. beteiligt.

Ab 01.03.12 unterstützt Dr. Thomas Michel (GIZ) als stellvertretener Geschäftsführer das Unternehmen.

Im Mai ändert sich die Aufbauorganisation. Die „Kundenbereiche“ werden abgeschafft und die „Client Groups“ neu eingeführt. 

Am 1. Juni 2012 bewilligt die Nationale Agentur Bildung für Europa Mittel aus dem EU-Mobilitätsprogramm „Leonardo da Vinci“ für 380 Teilnehmerplätze in den sequa-Programmen Sindbad/Transdual. Zeitgleich startet sequa das neue Mobilitätsprogramm für Berufsbildungspersonal „move-it“ (Mobility of Vocational & Educational Institutions and Trainers).

Im Herbst 2012 gibt es personelle Veränderungen im Verwaltungsrat. Herr Dr. Eisenblätter (GIZ), Frau Richter (GIZ) und Frau Nackmayr (BDA) sind ausgeschieden. Neu im Verwaltungsrat sind Dr. Lena Behmenburg (BDA), Tanja Gönner, GIZ (stv. Vorsitzende) und Joachim Prey (GIZ).

Am 01.10.12 startet sequa in enger Kooperation mit dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA), das BMZ-finanzierte Projekt „Import Promotion Desk (IPD)“. Ziel des IPDs ist die Förderung von Importen aus Entwicklungs- und Schwellenländern nach Deutschland.

Frau Staatssekretärin Kopp überreicht am 26. November 2012 der Firma Börlind, einem Partner von sequa im develoPPP.de-Programm, den Innovationspreis des BMZ für eine besonders erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit von Wirtschaft und Zivilgesellschaft in der beruflichen Bildung für ein develo-PPP.de-Projekt in Mali.

Der Umsatz 2012 summiert sich auf 20,3 Mio. EUR. Am 31.12.12 beschäftigt sequa 44 Mitarbeiter (37 Stamm / 7 Projekt).

2011

 Am 9. Februar 2011 lädt BM Niebel hochrangige Vertreter der Wirtschaft, der Kammern und Verbände und der Politik zu einem Festakt anlässlich des 20 jährigen Bestehens des Unternehmens ein. Weitere Festreden hielten Frau Staatssekretärin Gudrun Kopp, der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Dr. Martin Wansleben, der stv. Vorsitzende des Verwaltungsrats, Dr. Bernd Eisenblätter, der Generalsekretär des ZDH, Holger Schwannecke, Verwaltungsmitglied Oliver Wieck, der Gründungsgeschäftsführer Walter Kiefer und der heutige Geschäftsführer Gebhard Weiss.

Das Ergebnis der in 2010 vom  Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsam mit sequa in Auftrag gegebene Untersuchung, welche erstmals abgeschlossene KVP Projekte,  auf ihre Nachhaltigkeit hin überprüfte, bestätigt im Juni 2011 das KVP Programm als ein wirksames Instrument der Entwicklungszusammenarbeit.

Am 08. September feiern Mitarbeiter, Partner und Kunden das Firmenjubiläum auf einer Rheinschifffahrt unter dem Motto „20 Jahre sequa in Fahrt“. Zum Flyer.

Am 27. Oktober gewinnt das Projektteam des von sequa geleiteten EU-Projektes "Smart Cebu" den Preis für die beste Projekt-Präsentation im Rahmen der Switch Asia-Regionalkonferenz.

Der Umsatz 2011 summiert sich auf 17 Mio. EUR. Am 31.12.11 beschäftigt sequa 44 Mitarbeiter (35 Stamm / 9 Projekt).

2010

 Im Januar beginnt eine neue Amtsperiode des Verwaltungsrats. Ihm gehören folgende Mitglieder an: Herr Dr. Wansleben (DIHK, Vorsitzender), Herr Schwannecke (ZDH, stv. Vorsitzender), Herr Dr. Nitschke (DIHK), Herr Prof. Schmidt-Trenz (HK Hamburg), Herr Dr. Neumann (ZDH), Herr Dr. Weltrich (HWK zu Köln), Herr Dr. Kreklau (BDI), Herr Wieck (BDI), Frau Nackmayr (BDA), Frau Kölbl (BDA).

Schuldrechtlich rückwirkend zum 01.01.2010 beschloss die Gesellschaftersammlung am 07.06.10 eine Kapitalerhöhung, die Ausgabe der neuen Anteile an die GTZ und einen neuen Gesellschaftsvertrag. Die Eintragungen im Handelsregister Bonn erfolgten am 08.07.10.  Die Spitzenverbände der Wirtschaft (DIHK und ZDH je 17%, BDA und BDI je 8,5%) halten 51% der Anteile und die GIZ hält 49 % der Anteile am Stammkapital.

Am 08.11.10 hat die Gesellschaftsversammlung beschlossen, wieder einen Verwaltungsrat einzurichten. Diesem gehören an: Dr. M. Wansleben (DIHK,  Vorsitz), Dr. B. Eisenblätter (GIZ, stv. Vorsitz), H. Schwannecke (ZDH), Prof. J.H. Schmidt-Trenz (HK Hamburg), Dr. O. Weltrich (HWK zu köln), C. Richter (GIZ), M. Schäfer (GIZ), O. Wieck (BDI), T. Nackmayr (BDA).

sequa ist mit ingesamt 3 Projekten in Bangladesch, Philippinen und in Vietnam die am stärksten vertretene Institution im EU-Programm Switch Asia.

Mit dem Projekt der Lausitzer Klärtechnik GmbH (LKT) „Know-how- und Techniktransfer für ein nachhaltiges Wasser- und Abwassermanagement in Peru“ hat sequa im Dezember 2010 den 100. develoPPP.de-Vertrag unterzeichnet.

Der Umsatz 2010 summiert sich auf 15 Mio. EUR. Am 31.12.10 beschäftigt sequa 40 Mitarbeiter.

2009

 Seit Januar gehören dem Verwaltungsrat neu an: Herr Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, HK Hamburg und Herr Oliver Wieck, BDI.

Im Januar werden die neuen Imagebroschüren von sequa ausgeliefert. Die Neuauflage war nach 10 Jahren "einfach mal dran".

Am 15.  Februar beginnt der 1. Ideenwettbewerb im (neu überarbeiteten) develoPPP.de-Programm des BMZ. sequa ist innerhalb des Programms exklusiv für die Wettbewerbe zum Schwerpunktthema "Berufliche Bildung, Ausbildung und Qualifizierung" verantwortlich. in 2009 wurden insgesamt 4 jeweils 6 Wochen dauernde Ideenwettbewerbe durchgeführt.

Im März führt CERTQUA das Rezertifzierungsaudit nach der neuen Norm DIN EN ISO 9001:2008 durch.

Im Mai endet das SESAM/ODYSSEUS-Programm in der seit 1992 praktizierten Form als free-mover-Programm.

Im Juni wird der 1. Teilnehmervertrag im PROMETHEUS-Programm (ERASMUS for young Entrepreneurs) unterschrieben.

Im November wählt die Gesellschafterversammlung die Mitglieder des neuen Verwaltungsrats mit einer Amtsperiode vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2012. Ihm gehören folgende Mitglieder an: Dr. Martin Wansleben (DIHK), Dr. Axel Nitschke (DIHK), Prof. Dr. Hans-Jörg-Schmidt-Trenz (HK Hamburg), Holger Schwannecke (ZDH), Dr. Rainer Neumann (ZDH), Dr. Ortwin Weltrich (Hwk zu Köln), Dr. Carsten Kreklau (BDI), Oliver Wieck (BDI), Tabea Kölbel (BDA) und Tanja Nackmayr (BDA).

Hanns-Eberhard Schleyer scheidet am 31.12.2009 nach mehr als 18 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zum Verwaltungsrat von sequa aus und geht in den wohlverdienten Ruhestand. Sein Nachfolger wird Holger Schwannecke, der neuer Generalsekretär des ZDH ist. Neben Herrn Schleyer sind in 2009 aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden: Herr Kemper (BDI), Herr Dr. Wilbert (Hwk Koblenz) und Herr Clever (BDA).

Der Umsatz 2009 beläuft sich auf 11 Mio. EUR. sequa beschäftigt am Jahresende 31 Mitarbeiter.

2008

 Im Februar wird von CERTQUA ein QM-Audit gemäß DIN EN ISO 9001:2000 erfolgreich durchgeführt.

Im April beginnt das Privatsektorentwicklungsprojekt St. Lucia. Es ist das bis dahin größte EU-Projekt von sequa.

Im November ist das vorläufig letzte Projekt für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgelaufen ("Sozialer Dialog in den neuen EU-Beitrittsländern"). Damit arbeitet sequa "nur" noch mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zusammen.

In 2008 scheiden Frau Dr. Wörmann, BDI sowie Herr Dr. Dörffler, IHK München und Oberbayern aus dem Verwaltungsrat aus. Ihnen folgen nach: Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz (HK Hamburg) und Oliver Wieck (BDI).

Der Umsatz beträgt 12,0 Mio. EUR. sequa beschäftigt am Jahresende 33 Mitarbeiter. Ein Drittel des Budgets wird mittlerweile aus dem EU-Geschäft gedeckt.

2007

 Im Januar läuft die BMWI-Förderung des langjährigen Programms "Qualifizierungspartnerschaft Südost-Europa" aus.

Im Februar wird von CERTQUA ein QM-Audit gemäß DIN EN ISO 9001:2000 erfolgreich durchgeführt.

Im August bewilligt die EU im Leonardo-da-Vinci-Programm erstmals 160 Teilnehmerplätze im SESAM-Programm für Handwerker. sequa beginnt mit der Vorbereitung des inhaltsgleichen ODYSSEUS-Programms.

Im September geht die überarbeitete und neu gestaltete sequa-Homepage an den Start.

Im Dezember beendet das BMBF  die Finanzierung des Austauschprogramms "Polen-Tschechien-Ungarn". Als Nachfolgeprogramm initiiert sequa das neue Programm SINDBAD und bereitet die Antragsstellung für den Februar 2008 vor.

Im Dezember unterschreibt sequa den bisher größten Vertrag mit der EU. Über 3 Jahre befasst sich sequa mit der Entwicklung des Privatsektors auf der Karibikinsel St. Lucia.

Der Umsatz beträgt 12,9 Mio. EUR. sequa beschäftigt am Jahresende 31 Mitarbeiter.

2006

 Im Januar wird der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.  (BDI) Gesellschafter von sequa. Damit halten ZDH bzw. DIHK je ein Drittel und BDI bzw. BDA je ein Sechstel der Gesellschaftsanteile.  

Ebenfalls zum 01.01.2006 wird der Unternehmensname im Handelsregister geändert. Das Unternehmen firmiert jetzt als „sequa gGmbH“ und führt den Namenszusatz „Partner der deutschen Wirtschaft“ bzw. „Die Gemeinschaftseinrichtung von DIHK, ZDH, BDA und BDI“.

Im Januar wird die Re-Zertifizierung gemäß DIN EN ISO 9001:2000 durch CERTQUA erfolgreich abgeschlossen.

Seit März steht das Öffentliche Verfahrensverzeichnis der interessierten Öffentlichkeit auch als Download zur Verfügung.

Das Umsatz beträgt 12,6 Mio. EUR und sequa beschäftigt am Jahresende 30 Mitarbeiter.

2005

 Im Juli wird Gebhard Weiss Nachfolger von Dr. Pilgrim als Geschäftsführer.
 Im August wurden das IT-Netzwerk und alle Datensicherungs-Maßnahmen auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Alle Sicherheitsvorkehrungen, die Zutritt zu den Räumlichkeiten und Zugriff zu elektronischen Datenverarbeitungssystemen regeln, werden neu konzipiert und eingeführt.   
 Im September wird die Unternehmensdachstrategie überarbeitet, im strategischen Plan 2006/10 neu gefasst und vom Verwaltungsrat im Oktober verabschiedet. 

Im Oktober beschließt die Gesellschafterversammlung, den Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) im Zuge einer Kapitalerhöhung zum 01.01.2006 als zusätzlichen Gesellschafter aufzunehmen.

Im November wird das Qualitätsmanagement-Handbuch überarbeitet. sequa beginnt einen Prozess mit dem langfristigen Ziel der papierlosen Datenarchivierung.

Die Zusammenarbeit mit der EU-Kommission entwickelt sich weiter erfreulich. Der Anteil des EU-Geschäfts am Umsatzvolumen hat sich binnen 2 Jahren verdreifacht.

2004

 Im Rahmen einer umfassenden Evaluierung des Kammer- und Verbandspartnerschaftsprogramms hat das BMZ nicht nur das Programm selbst, sondern auch sequa als Durchführungsorganisation auf den Prüfstand gestellt. Wichtigstes Ergebnis: Das Partnerschaftsprogramm wird als erprobtes und effektives Instrument der Wirtschaftsförderung in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit bestätigt, dessen Potential noch nicht voll ausgeschöpft ist.  

Der Ausbau der Zusammenarbeit mit der EU-Kommission macht gute Fortschritte. sequa kann den Akquisitionserfolg bei der EU im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln.

Mit dem Foro Latino – einer Internetplattform zum Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Partnerschaftsprojekten in Lateinamerika – baut sequa ihr Serviceangebot an ihre Projektpartner weiter aus.

Mit dem Vorhaben „Ausbildung als Starthilfe zur beruflichen Qualifizierung rumänischer Waisen“ bearbeitet sequa erstmals ein Projekt, das von der Robert Bosch Stiftung finanziert wird.

Ende November bezieht sequa neue Büroräume in der Alexanderstrasse in der Bonner Altstadt.

2003

 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) betraut sequa mit der Gesamtkoordinierung des neuen Programms zur "Förderung des sozialen Dialogs in den EU-Beitrittsländern". Im Rahmen des Programms beraten 7 deutsche Organisationen unter Federführung der BDA 10 Arbeitgeberverbände in den Beitrittsstaaten. 

Mit dem Abschluss des ZDH-Partnerschaftsprogramms Asien geht eines der wichtigsten und erfolgreichsten Projekte der sequa planmäßig zu Ende. Insgesamt hat das Projekt in 13 Jahren mit rund 80 Kammern und Verbänden der Region kooperiert.

2002

Im September erhält sequa erstmals das DIN ISO 9001:2000 Quafitätszertifikat.

Seit über einem Jahr zählt sequa zu den Durchführungsorganisationen des Programms Public Private Partnership (PPP) - Zeit für eine erste Zwischenbilanz: Bis Ende 2002 konnten 20 Verträge mit Unternehmen abgeschlossen werden, eine wachsende Zahl von Vorschlägen zeugt von einem weiterhin steigenden Interesse der Unternehmen am Programm. Die Liste der PPP-Projekte der sequa umfasst eine Vielzahl von Ländern und Themenbereichen und reicht von HIV/AIDS-Prävention in Südafrika über die Entwicklung der ökologischen Imkerei in Mexiko bis hin zur Qualifizierung von Kunststoffschweißern in Vietnam.

Erstmals organisiert sequa einen Erfahrungsaustausch der Partnerschaftsprojekte in Lateinamerika. Der 2-tägige Workshop in Puerto Vallarta, Mexiko, zählt 25 Teilnehmer aus 6 Ländern.

2001

 Entwicklungshilfeministerin Wieczorek-Zeul zeichnet den usbekischen Unternehmerinnenverband mit einem von der UN gestifteten Preis für nachhaltige Selbsthilfeprojekte von Frauen aus. Deutscher Partner ist die HwK Rheinhessen. 

Neues Programm für deutsche Unternehmen: Seit Anfang des Jahres ist sequa vom BMZ mit der Durchführung des PPP-Programms betraut. Der Maschinenbauer Haas aus Dreisbach im Westerwald ist sequas erster Projektpartner im PPP-Programm. und gründet mit Förderung aus dem Programm Public Private Partnership (PPP) ein Joint Venture in Brasilien.

Das von der Europäischen Kommission geförderte Mobilitätsprogramm SESAM ist eine Erfolgsgeschichte und wird erstmalig auf die Beitrittsländer in Mittel- und Osteuropa ausgedehnt. Andreas W. aus Suhl in Thüringen ist der 436. SESAM-Teilnehmer. Er tritt ein mehrmonatiges Praktikum in einer Orthopädiewerkstatt in Jurmala in Lettland an und ist damit der erste deutsche Handwerksgeselle, den diese moderne Form der Wanderschaft in ein osteuropäisches Land bringt.

Der Jahresumsatz beträgt 24 Mio. DM. 19 Mitarbeiter in der Bonner Zentrale betreuen ein Portfolio von rund 80 Projekten. Für diese Vorhaben sind 20 Fachkräfte im Ausland stationiert.

2000

Veränderung beginnt in den Köpfen: Bislang nahmen rund 7.500 Ausbilder, Lehrer und Betriebsinhaber aus Osteuropa mit finanzieller Unterstützung des BMBF an technisch-gewerblichen oder kaufmännischen Schulungen deutscher Kammern, Verbände und Bildungswerke teil.  

sequa gewinnt erstmalig eine Ausschreibung der European Training Foundation (ETF), Turin, über die Evaluierung von Projekten dieser Einrichtung.

Die EXPO Hannover stellt über die Partnerschaftsprojekte der HwK Rheinhessen und des ZDH in Nepal aus.

1999

 sequa ist die erste Durchführungsorganisation des BMZ, die ein größeres Projekt in Kuba startet. In Kooperation mit der HWK Dortmund wird die Ausbildung im Kfz-Handwerk reformiert. 

1998

 Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert erstmalig ein Projekt von sequa. Es geht um Umweltberatung von Textilfirmen in Tschechien und Polen.

Das BMZ veröffentlicht eine Richtlinie für das Kammer- und Verbandspartner-schaftsprogramm, wodurch dieses ganz offiziell seinen Pilotcharakter verliert. 

sequa akquiriert Projektmittel im europäischen PHARE-Programm, um sozialpartner-schaftliche Strukturen in Litauen zu entwickeltn.

Dr. Markus Pilgrim wird Nachfolger von Dr. Ludwig Veltmann als Geschäftsführer.

1997

 sequa gewinnt erstmalig eine Ausschreibung der Deutschen Ausgleichsbank zur Beratung slowakischer Unternehmen in den Bereichen Qualitätsmanagement und Exportförderung.

1996

 Der Umsatz übersteigt erstmals die Grenze von 20 Mio. DM.

1995

 Die Otto-Wolff-Stiftung unterstützt den europäischen Austausch junger Berufstätiger. Mit Mitteln der Stiftung konzipiert sequa das Programm SAMIS. Als erste Teilnehmerin absolviert Ulrike H. ein 11-monatiges Praktikum als Köchin in einem Restaurant in Champagne, Frankreich.

Die Büroräume werden zu klein, da die Zahl der Mitarbeiter auf 12 wächst. sequa bezieht neue Büroräume in der Mozartstraße in Bonn. 

1994

 Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) wird dritter Gesellschafter von sequa.

Der Jahresumsatz von sequa übersteigt erstmalig die Grenze von 10 Mio. DM. 

Gründungsgeschäftsführer Walter Kiefer tritt in den Ruhestand, stellt aber seine mehr als 40-jährige Erfahrung in der internationalen Zusammenarbeit weiterhin als Berater zur Verfügung. Neuer Geschäftsführer ist Dr. Ludwig Veltmann.

1993

 15 Ausbilder polnischer Berufsschulen sind im Januar 1992 zu Gast bei der HWK Hannover, um sich über Strukturen handwerklicher Aus- und Weiterbildung in Deutschland zu informieren. Dies ist die erste vom BMBF über sequa geförderte Maßnahme zur Unterstützung der Berufsbildungsreformen in Mittel- und Osteuropa.

Heiko Wäsch ist der erste Langzeitexperte des Unternehmens. Er koordiniert das ZDH-Partnerschaftsprogramm zur Unterstützung von Kammern und Verbänden in Südostasien.

1992

Die HWK Unterfranken entsendet den Zimmergesellen Bernd S. als ersten Teilnehmer des europäischen Mobilitätsprogramms SESAM für einen mehrmonatigen Arbeitsaufenthalt nach Caen, Frankreich.

1991

 Unternehmensgründung durch den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Gründungsgeschäftsführer ist Walter Kiefer.

sequa bezieht die ersten provisorischen Geschäftsräume im Dachboden des Kuratoriums der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung, Bonn.

Erstes Projekt ist das vom BMZ geförderte Partnerschaftsprojekt zwischen der IHK zu Kiel und der Wirtschaftskammer Danzig, Polen.