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sequaForum 17 A1: Schwerpunktthema zur Energiewende

Editorial
Die größten Probleme der Menschheit sind Energie- und Trinkwasserknappheit, Klimawandel und Umweltzerstörung. Regenerative Energiequellen bereitzustellen, ist gerade in Entwicklungsländern einer der wesentlichen Schlüssel gegen Umweltzerstörung, Klimawandel und zur Lösung des Energieproblems.

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf in den reichsten Ländern mit einem Sechstel der Weltbevölkerung ist 80 Mal so hoch wie das der ärmsten Länder mit dem gleichen Anteil an der Weltbevölkerung. Die Erfahrung zeigt: Große Ungleichgewichte können Migration auslösen. Wenn wir Migration reduzieren wollen, müssen wir uns mit den Fluchtursachen beschäftigen.

Diese Ungleichheit des BNE hat viel mit dem Zugang zu Energie zu tun. 645 Mio. Afrikaner - das ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung dieses Kontinents - haben keinen Zugang zu elektrischem Strom. Dieser Zugang ist aber eine entscheidende Voraussetzung, um adäquate Wege zu Bildung, Gesundheit, Trinkwasser und Nahrung zu ermöglichen.

Logo HEN

Das französische Unternehmen Huilerie Emile Noël SAS (HEN), gegründet im Jahr 1966, ist eines der führenden Unternehmen im Bereich der biologischen Öle und spezialisiert u.a. in der Kaltpressung von Samenöl und öligen Früchten.

Im Rahmen eines develoPPP.de Projektes über sequa, welches im Dezember 2016 begonnen hat, möchte HEN gemeinsam mit dem Unternehmen Foret Ressources Management (FRM) in der Region Bas-Kongo in der Demokratischen Republik Kongo eine biologische Fair-Trade-Avocadoöl-Wertschöpfungskette auf- bzw. ausbauen.

Am 15.02.2017 beginnt der 1. develoPPP.de-Ideenwettbewerb 2017 von sequa.

Interessierte Unternehmen können ihre Bewerbung für den Ideenwettbewerb bis zum 31. März 2017 bei sequa einreichen.

develoPPP.de- Vorschläge können grundsätzlich zu allen entwicklungsrelevanten Themen eingereicht werden.

ELdZ Maro web arab

Die seit 2013 laufende Berufsbildungspartnerschaft (BBP) der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main (HWK FRM) mit der Handwerkskammer Fès-Mèknes und der staatlichen Berufsbildungsbehörde OFPPT ist im August 2016 in eine zweite Phase von drei Jahren gegangen.

Der Fokus des Projektes wird neben der schon laufenden Qualifizierung von HandwerkernIinnen in den Bereichen Kfz-Mechatronik und Solarenergie in der zweiten Phase auch auf Gewerken der Holzbearbeitung in der Region Fès-Mèknes liegen.

HWK Frankfurt RhM

Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main (HWK FRM) ergänzt ihre Aus- und Weiterbildungsaktivitäten in Afrika um eine vom BMZ geförderte Berufsbildungspartnerschaft in Namibia, deren erste Phase von drei Jahren im Dezember 2016 startete. Partnereinrichtungen der HWK FRM sind die Namibia Training Authority (NTA) und die Namibia Chamber of Commerce and Industry (NCCI).