Sequa gGmbH
726 RS GIZ

Seit Januar 2017 unterstützt sequa die GIZ bei der Umsetzung eines Vorhabens zur Privatwirtschaftsförderung in benachteiligten Regionen Serbiens. Kern des Vorhabens ist die Stärkung der Dachkammer in Belgrad, die sich derzeit in einem umfassenden Reformprozess befindet.

sequa entwickelt zusammen mit der Kammer Dienstleistungen in den drei Schwerpunktsektoren:

  • Metall- und Maschinenbau
  • organische Landwirtschaft und
  • Informations- und Kommunikationstechnologien

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Das Import Promotion Desk (IPD) ist einer der beiden Gewinner des deutschen Vorentscheids zum Europäischen Unternehmensförderpreis 2017 (European Enterprise Promotion Awards, EEPA) und geht nun für Deutschland in der Wettbewerbskategorie "Internationalisierung der Wirtschaftstätigkeit" in die internationale Auswahl.

Das IPD überzeugte die Expertenjury im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) als Initiative, die nachhaltig die internationale geschäftliche Zusammenarbeit aus-baut und dazu in den Partnerländern kleine und mittelständige Unternehmen unterstützt, Qualitätsstandards zu schaffen und ihre Handelstätigkeit voranzutreiben .

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Editorial

Ohne eine Deutungshoheit beanspruchen zu wollen: Es ist sicher zulässig zu sagen, dass in einem Entwicklungsland die Mehrzahl seiner Bewohner einen messbar niedrigen Lebensstandard hat. Dafür gibt es langfristig und nachhaltig nur eine Lösung, nämlich zukunftsorientierte Arbeitsplätze zu schaffen. Nach Berechnung der Vereinten Nationen müssen in Entwicklungs- und Schwellenländern bis 2030 mehr als 600 Millionen Jobs entstehen. Nur so lassen sich die mit der Agenda 2030 gesetzten Entwicklungsziele erreichen.

Nach meinem Verständnis sind es vor allem erfolgreiche Unternehmen, die Arbeitsplätze erhalten und neue schaffen. Immer wieder ist die Forderung zu hören, man solle die Privatwirtschaft in die Pflicht nehmen, um entwicklungspolitische Ziele zu erreichen. Das klingt zwar entschlossen, geht aber an der Realität vorbei: Entweder ein Unternehmen engagiert sich freiwillig, weil es sich etwas davon verspricht – oder es engagiert sich überhaupt nicht

186 Weiling Besuch Soleiman

Der deutsche Bio-Pionier Weiling GmbH startete in Tunesien im März 2016 ein develoPPP.de-Projekt zur Stärkung des einheimischen Bio-Landbaus durch Weiterbildung, Technologietransfer und Verbandsaufbau.

Die Projektaktivitäten sind auf großes Interesse seitens der tunesischen Bauern gestoßen. Seit dem Beginn des Projektes haben sich mehr als 40 Bauern dem Verband angeschlossen und bereits drei von ihnen auf biologischen Anbau umgestellt. Diese drei Betriebe bauen Tomaten nach den Standards der Demeter-Zertifizierung an und produzieren anschließend sonnengetrocknete Tomaten für den deutschen Markt.

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Erasmus+ (SINDBAD/TRANSDUAL) ist ein Programm für Berufsschüler und Auszubildende. Das Programm zielt darauf ab, Berufsschüler und Auszubildende zu unterstützen, die praktische und theoretische Lernaufenthalte im Ausland (EU-Mitgliedsstaaten) vornehmen wollen, insbesondere zur Verbesserung ihrer Soft Skills wie Mobilität, Flexibilität, Toleranz und Teamfähigkeit.

Ich bin Auszubildender bei der sequa und durfte über das Erasmus + Programm vor kurzem einen drei wöchigen Lernaufenthalt in London am European College of Business and Management (ECBM) absolvieren. Während des Unterrichtes wurde ich unter anderem unterrichtet in Themen wie Wirtschaft in Großbritannien, Gesetze und Rechte im Vereinigten Königreich oder Kommunikation am Arbeitsplatz.