Sequa gGmbH
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Das Import Promotion Desk (IPD) identifizierte in enger Zusammenarbeit mit einem Wertschöpfungsketten-Vorhaben der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) nepalesische Produzenten von Heil- und Aromapflanzen mit Exportpotenzial durch Unternehmensbesuche. Wegen fehlender Zertifikate und Produktdokumentationen ist vielen nepalesischen Unternehmen bisher der direkte Zugang zum deutschen Markt verwehrt; sie sind gezwungen, an Zwischenhändler (v.a. aus Indien) zu verkaufen, die die Produkte in die EU weiterexportieren.

Um dieses Problem zu beheben, schließt das IPD in Kooperation mit der GIZ verschiedene Lücken, um die nepalesischen Lieferanten schrittweise in die Lage zu versetzen, ohne Zwischenstufen in den europäischen Markt zu verkaufen. Eine der Aktivitäten erfolgte im Februar 2015 und 2016 durch die Teilnahme ausgewählter Exporteure als Aussteller auf der Biofach Messe in Nürnberg.

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Das von der Europäischen Union finanzierte Projekt Networking Intermediaries & Competitive Enterprises in Tadschikistan und Kirgistan (NICE-TAK) startete am 01. März 2017 und soll in den kommenden drei Jahren in Tadschikistan und Kirgisistan zur Entwicklung der Privatwirtschaft beitragen.

Dies soll vor allem durch eine Stärkung der Organisationen der verfassten Wirtschaft gelingen.

Logo Dottenfelderhof

Die Dottenfelderhof-Laden OHG (Dottenfelderhof) ist ein regionales Unternehmen in Bad Vilbel bei Frankfurt am Main, das sich auf Demeter-Bio-Produkte spezialisiert hat.

Im Rahmen eines develoPPP.de Projektes mit sequa, welches im November 2016 startete, unterstützt die Dottenfelderhof-Laden OHG die Qualifizierung nepalesischer Landwirtinnen im biologisch-dynamischen Anbau von Tee.

Logo Awite

Das mittelständische Unternehmen Awite Bioenergie GmbH fertigt Gasanalysesysteme nach individuellen Anforderungen in höchster Qualität für Biogas-, Klär-, Versuchs- und Laboranlagen an.

Im Rahmen eines develoPPP.de–Projektes, das durch das BMZ über sequa gefördert wird und im Dezember 2016 begonnen hat, möchte Awite die Ausbildung von Fachkräften im Biogasbereich sowie die technologischen Möglichkeiten von Ausbildungsinstitutionen verbessern, um so die Marktentwicklung im Biogasbereich voranzutreiben.

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sequaForum 17 A1: Schwerpunktthema zur Energiewende

Editorial
Die größten Probleme der Menschheit sind Energie- und Trinkwasserknappheit, Klimawandel und Umweltzerstörung. Regenerative Energiequellen bereitzustellen, ist gerade in Entwicklungsländern einer der wesentlichen Schlüssel gegen Umweltzerstörung, Klimawandel und zur Lösung des Energieproblems.

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf in den reichsten Ländern mit einem Sechstel der Weltbevölkerung ist 80 Mal so hoch wie das der ärmsten Länder mit dem gleichen Anteil an der Weltbevölkerung. Die Erfahrung zeigt: Große Ungleichgewichte können Migration auslösen. Wenn wir Migration reduzieren wollen, müssen wir uns mit den Fluchtursachen beschäftigen.

Diese Ungleichheit des BNE hat viel mit dem Zugang zu Energie zu tun. 645 Mio. Afrikaner - das ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung dieses Kontinents - haben keinen Zugang zu elektrischem Strom. Dieser Zugang ist aber eine entscheidende Voraussetzung, um adäquate Wege zu Bildung, Gesundheit, Trinkwasser und Nahrung zu ermöglichen.