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PPP Nigeria: NIGIS - Beratungs-, Informations- und Demonstrationszentrum zur Einführung von GIS-Technologie in Nigeria
 

Latest Update: 19.02.09

Unternehmen
Die Prof. Dr. Ing Hartung GmbH (21 Beschäftigte, 1,2 Mio. Jahresumsatz, Gründung 1991) in Braunschweig ist eines der führenden deutschen Ingenieurunternehmen im Bereich Abfall- und Was­serwirt­schaft.
In der Republik Nigeria ist Hartung bereits seit einigen Jahren planend und beratend für das nigerianische Umweltministe­rium tätig, u.a. bei der Auf­stellung eines Abfallwirtschaftsplans für die Städte Abuja und Uyo. Bei seiner Tätigkeit hat das Unternehmen wiederholt fest­stellen müssen, dass wesentliche Geodaten als Vorausset­zung für Beratungs- und Pla­nungsaufgaben fehlen. Diese Lücke soll mit dem PPP-Projekt geschlossen werden. Hartung erhofft sich dadurch die Erweiterung regionaler Kontakte so­wie die Er­schließung neuer Geschäftsfelder.  
 
 
Lokale Partner
  • die nigerianische Firma CUTEC E&E,
  • das Abuja Environment Protection Board (AEPB),
  • die Federal University of Techno­logy in Owerri (FUTO) sowie
  • nigerianische Umweltministerien aus den Regionen Akwa Ibom State, Plateau State, Niger State, Cross River State und River State.
 
Projekt
Ziel des PPP Projektes ist die modellhafte Implementierung eines Geografischen Informati­onssystems (GIS) mit einer Fachan­wendung für Abfallwirtschaft bei einem nigerianischen Unternehmen in Abuja. Dazu werden die erforderliche Technik (Hard- und Software) gelie­fert, regionale Daten für die kommu­nale Umweltverwaltung aufbereitet und Personal ge­schult.
 
Der gleich­zeitige Aufbau eines GIS- Informa­tions- und Demonstrationszentrum soll einen entsprechenden Technologie- und Wissens­transfer an Behörden- und Kommunalver­treter sowie an die Wirtschaft sicherstellen.
Darüber hinaus soll das Wis­sen über GIS-Tech­nologie durch die Einbeziehung der Federal University of Technology in Owerri (FUTO) wei­ter verbreitet und nachhaltig verankert werden.
 
 
Entwicklungspolitischer Nutzen
Durch die modellhafte Einführung der GIS-Technologie in Abuja und den damit verbunde­nen Wissenstransfer ermöglicht das Projekt eine pro­fessionelle Aufbereitung von Rauminformati­onen. Dies trägt unmittelbar zur Verbesserung der Situation in der Abfallwirtschaft in Abuja bei, da die Daten für die Entwicklung eines professionellen Abfallwirtschaftsplans genutzt werden können.
 
Da die Grundfunktionen des GIS auch für andere Inhalte genutzt werden können, ist eine Übertragung auf weitere Anwendungsbereiche leicht zu re­alisieren. Die Verfügbarkeit raumbezogener Fachinformationen dient den kommunalen Behörden für eine bessere Planung der Infrastrukturentwicklung und damit auch für die Einwerbung und Steue­rung von Investitionen und öffentlichen Projekten.
 
Damit trägt das Projekt letztlich zur lokalen wirtschaftlichen Entwicklung im Bundesstaat Niger und den anderen beteiligten Regionen bei, da Defizite in der Infrastruktur zu den zentralen Entwicklungs­hemmnissen des Landes zählen. Indem es lokale Unternehmen in die Qualifizierungsmaßnahmen einbezieht, wird auch die Wettbewerbsfähigkeit der nigeriani­schen Unternehmen für die Umsetzung öffentli­cher Projekte gestärkt.
 
Laufzeit
2008 - 2010
 
Geber
BMZ
 

Ansprechpartnerin bei SEQUA ist Susanne Sattlegger unter +49 (0228) 98238-12 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!