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Bettina MĂĽller
Dr. Ralf Meier
Gebhard Weiss, Februar 2009

Editoral
Bevor ein Unternehmen eine Investition tätigt, erstellt es einen Business Plan und errechnet eine „Internal Rate of Return (IRR)“. Damit soll die Frage beantwortet werden, ob, wann und wie sich die Investition lohnt. Besucht ein Mitarbeiter eine vom Unternehmen finanzierte Aus- oder Weiterbildung, wird das Unternehmen den damit verbundenen Aufwand auch als eine „Investition“ bezeichnen. Anders bei der Investition in Maschinen gibt sich das Unternehmen bei der Investition in Bildung mit einer „gefühlt positiven“ IRR zufrieden. Nach empirischen Erhebungen der Weltbank (Discussion Paper no. 0822 – The Return to Firm Investments in Human Capital, Juni 2008) beläuft sich die IRR von Bildungsinvestitionen auf 8,6%, was schon ganz beachtlich ist.
Wenn Unternehmen in Entwicklungsländern investieren möchten, stehen Sie häufig vor dem Problem, dass es am Standort an geeigneten Fachkräften mangelt. Sowohl bei Zulieferern und Käufern ihrer Produkte und Dienstleistungen als auch auf dem Arbeitsmarkt. Dann wird die Frage nach den ausreichend qualifizierten Menschen zur go/no-go-Entscheidung der beabsichtigten Auslandsinvestition.
develoPPP kommt damit eine enorm wichtige Bedeutung zu: Dieses Instrument bieten wir Unternehmen an, um sie bei der Qualifizierung, der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften zu unterstützen. Und damit ist develoPPP ein Instrument, um Märkte für Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und um Arbeitsplätze in Entwicklungsländern zu schaffen.
Viele Projekte haben uns gezeigt, dass develoPPP Unternehmen den Gang in Entwicklungsländer überhaupt erst möglich macht, womit die IRR von develoPPP auf jeden Fall deutlich größer ist als die von der Weltbank errechneten 8,6%.

Gebhard Weiss, Geschäftsführer


Sprache(n) Deutsch
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