Sequa gGmbH

Auf Einladung von Don Bosco am 18. März zur jährlich stattfindenden Fachkonferenz  "Werkstattgespräch Berufsbildung" in Bonn  erläuterte Iris Hoffmann, Leiterin des sequa-Projektes „Initiative Berufsbildungs-Export Handwerk“ (IBEX),  den Know-how Transfer im Handwerk, um einen nachhaltigen Beitrag zur Armutsbekämpfung zu leisten.

Das Werkstattgespräch von Don Bosco ermöglicht den Erfahrungsaustausch und die Begegnung von Trägern und Experten beruflicher Bildung im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit untereinander und mit Unternehmen als potenziellen Partnern. Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer u.a. vom Bundesinstitut für Berufsbildung, dem Bund katholischer Unternehmer, DHL, sequa gGmbH, Misereor, Grohe AG, AGEH, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und dem Internationalen Institut für Berufsbildung nahmen an dem Erfahrungsaustausch teil.

Anhand eines Praxisbeispiels in Tadschikistan erklärte Frau Hoffmann, dass es beim IBEX-Projekt in erster Linie um einen verbesserten Wissenstransfer im Handwerk geht.: „Wird beispielsweise in Tadschikistan ein Ausbildungskurs für Sanitärtechniker gesucht, fragen wir die Kapazitäten in den einzelnen Handwerkskammern ab. In diesem konkreten Fall haben wir die Handwerkskammer Leipzig gewinnen können, einen dreiwöchigen Kurs im Sanitärbereich durchzuführen und auch zurück in Tadschikistan für einen bestimmten Zeitraum die Ausbildung weiterzuführen.“

Berufliche Bildung ist eine Aufgabe, die die Kräfte und Ressourcen von einzelnen privaten Trägern in Entwicklungsländern oft übersteigt. Vielerorts sind sie gehalten, ihr Angebot mit anderen zivilgesellschaftlichen Kräften zu bündeln und zu koordinieren. Immer mehr Unternehmen verstehen sich als Mitgestalter von Zivilgesellschaft und bieten ihre Ressourcen und ihre Mitarbeit an. Für viele Träger der Berufsbildung sind sie ein wichtiger Förderer und Ansprechpartner, wenn es um Arbeitsmarktrelevanz von Ausbildungsgängen und Platzierung ausgebildeter Kräfte auf dem Arbeitsmarkt geht. 

Zur Tagungsdokumentation

Zum Veranstaltungsprogramm.