Sequa gGmbH
1801 sF

Editorial

Das Thema »Flucht und Vertreibung« ist in aller Munde. Wir merken: Wir müssen mehr tun, um spürbare Verbesserungen in den Herkunfts- oder Aufnahmeländern von Flüchtlingen zu erreichen. Im Programm der Berufsbildungspartnerschaften realisiert jeweils ein deutscher Projektträger mit einem ausländischen Partner ein Projekt. Es steigert modellhaft – meist begrenzt auf wenige Berufe und auf eine Region – die Qualität der Berufsbildung. Mit jedem Proekt verbessern wir die Arbeits- und Lebensperspektiven von Menschen.

Natürlich sind die Möglichkeiten unserer deutschen Partner begrenzt, sich an Projekten im Ausland zu beteiligen. Deshalb bitten wir nicht eine, sondern mehrere deutsche Berufsbildungs-einrichtungen, in einem größeren Vorhaben zusammenzuwirken. Diesen Ansatz haben wir erstmals von 2012 bis 2015 im »Beschäftigungspakt« in Tunesien erprobt – mit großem Erfolg.

In diesem sequaForum stellen wir das Projekt TAMEB vor.

Mit diesem Vorhaben verbessern wir die Arbeits- und Lebensperspektiven von syrischen Flüchtlingen im Aufnahmeland Türkei. Das Thema »Flucht und Vertreibung« wird uns noch viele Jahre beschäftigen. Wir konnten mehrfach und erfolgreich demonstrieren, dass unser Ansatz funktioniert und signifikante Wirkungen hat. Ich bin überzeugt: Die Bundesregierung wird künftig die Mitwirkung der Privatwirtschaft und ihrer Berufsbildungseinrichtungen ausbauen, um eine der großen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern.

Gebhard Weiss, Geschäftsführer

PDF-Download der aktuellen sF-Ausgabe

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok