Sequa gGmbH
Erasmus web

Das sequa Mobilitätsprogramm hat die Verbesserung und Internationalisierung beruflicher Bildung in Europa zum Ziel. Es unterstützt die Mobilität von Auszubildenden in der dualen Erstausbildung, Lernende im ersten Jahr nach der Prüfung und vom Berufsbildungspersonal.

Für die neue Projektlaufzeit 2018-2020 stehen insgesamt über 1000 Teilnehmer- und Teilnehmerinnenplätze zur Verfügung. sequa als Antragssteller koordiniert das Programm und steuert die Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit den Konsortialpartnern, vorwiegend HWKs und IHKs.

Das Engagement von sequa in der beruflichen Mobilität begann bereits im Gründungsjahr 1991. Zwischen 1991 und 2017 wurden über die sequa Mobilitätsprogramme über 2.600 Auszubildende, Handwerksgesellen und Berufsbildungspersonal in das europäische Ausland entsendet. sequa organisiert also seit 26 Jahren Mobilitätsprogramme und verfügt somit nicht nur über langjährige Erfahrung, sondern auch über ein eingespieltes und kompetentes Netzwerk, das aus einer Vielzahl von Partnerorganisationen besteht.

Seit 2012 besteht das Programm aus drei Programmsegmenten:

SINDBAD und TRANSDUAL
Die Programmsegmente SINDBAD und TRANSDUAL für Auszubildende und Lernende im ersten Jahr nach der Prüfung. Über SINDBAD werden in der Regel 3 bis 4 wöchige Auslandsaufenthalte für Auszubildende aller Berufszweige gefördert, zumeist als Gruppenmaßnahme.

TRANSDUAL wendet sich an Auszubildende in kaufmännischen Berufen und bietet eine internationale Weiterqualifizierung in Frankreich, Großbritannien oder Spanien an. Die Teilnehmenden absolvieren ihren Lernaufenthalt in Gruppen von 15-20 Teilnehmern und nehmen an einem drei- bis vierwöchigen Seminar, das die Grundlagen des jeweiligen Wirtschafts- und Rechtssystems des Gastlandes vermittelt, teil.

SINDBAD/TRANSUAL fördern die auf dem Arbeitsmarkt immer wichtiger werdenden Kompetenzen wie Fach- und Methodenkompetenz, Handlungskompetenz sowie soziale Kompetenz. Indem junge Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre Kompetenzen und Fähigkeiten durch Auslandserfahrungen zu erweitern, leistet das Programm einen kleinen Beitrag zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa.

move-it
2012 kam das Programmsegment für das Berufsbildungspersonal der Konsortialpartner hinzu, das den Namen move-it (mobility of vocational & educational institutions and trainers) trägt. move-it ermöglicht individuelle Weiterbildungsaufenthalte von Ausbildern, Berufsbildungspersonal und anderen Fachkräften in der beruflichen Bildung. Das Programmsegment bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit mehrtägiger bis mehrwöchiger Lernaufenthalten im europäischen Ausland, entweder als Gruppen- oder als Einzelmaßnahme. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die beruflichen Bildungsstrukturen anderer Länder, die Möglichkeit sprachliche und interkulturelle Kompetenzen weiterzuentwickeln und sich ein europäisches Netzwerk aufzubauen. Die Teilnehmenden können ihre neu erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen in die tägliche Bildungsarbeit einbringen, diese bei der Entwicklung neuer Bildungskonzepte berücksichtigen und ihren Schülern oder Auszubildenden das Thema Mobilität nahebringen.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte sabine.schacknat@sequa.de oder unter Tel. +49 (0) 228 98238-35.

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