Sequa gGmbH
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Editorial

Die Flugstrecke in die Maghreb-Länder ist nur unwesentlich länger als auf die Balearen und ein wenig kürzer als auf die Kanaren. Es sind beliebte Urlaubsziele für Europäer. Europa und der Maghreb haben das Mittelmeer als gemeinsame Grenze. Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit im Maghreb wollen viele Menschen nach Europa auswandern. Gleichzeitig ist die Region auch ein Transitraum für Migrationsbewegungen aus Sub-Sahara-Afrika.

Verglichen mit anderen Entwicklungsstaaten betreiben in den Maghreb-Ländern sehr viele deutsche Unternehmen Produktionsstätten. Darüber hinaus hat sich der Maghreb – direkt vor der europäischen Haustür – zu einer bedeutenden Absatzregion für deutsche Produkte entwickelt. Dies sind alles Gründe, warum uns Tunesien, Algerien und Marokko sehr, sehr nah sind. Und genau deshalb müssen wir uns dort wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich engagieren. Wir müssen dazu beitragen, dass die Menschen vor Ort bessere Lebensperspektiven  entwickeln können.

214 Tuerkei Valentin Software

Die Valentin Software GmbH erstellt und vertreibt seit 1993 Simulations- und Auslegungsprogramme für energietechnische Anlagen, insbesondere für den Bereich Solar bzw. Photovoltaik (PV).

Im Rahmen eines develoPPP.de Projektes, gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über sequa, welches im August 2017 begonnen hat, plant Valentin Software Schulungen für rund 30 technische Mitarbeiter der 21 türkischen Netzbetreiber, für rund 140 Mitgliedsunternehmen der türkischen Kammer der Elektriker sowie Vorlesungen an rund 10 türkischen Universitäten bzw. für rund 120 Studierende der Elektrotechnik (oder ähnliche Fachrichtungen) im Bereich der Netzintegration von PV-Anlagen.

737 IR

Die Regierung der Islamischen Republik Iran hat sich zum Ziel gesetzt, die Qualität der Berufsbildung durch die Einführung von Elementen dualer Aus- und Weiterbildung zu verbessern.

In einer Berufsbildungspartnerschaft (BBP) berät die Stiftung Bildung & Handwerk (SBH) die Iran Chamber of Commerce, Industry, Mines and Agriculture (ICCIMA) und die Iran Technical Vocational and Training Organisation (TVTO) darin, wie Wirtschaft und Regierung zu diesem Zweck ihre Zusammenarbeit verstärken können.

ExperTS Schriftzug gruen 300dpi

Sie möchten in Schwellen- und Entwicklungsländern aktiv werden und Ihr Geschäft vor Ort nachhaltig gestalten? Dann bringen Sie Ihr unternehmerisches Know-how mit unserem regionalen Wissen zusammen. Unsere ExperTS vernetzen Sie mit lokalen Ansprechpartnern und stoßen Kooperationen an, von denen alle Seiten profitieren.

In rund 30 Ländern beraten Integrierte Fachkräfte, die über das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) vermittelt werden, lokale und deutsche Unternehmen zu entwicklungspolitischen Themen. Ob es um duale berufliche Bildung in Mexiko geht, um Exportförderung in Algerien oder die Verbreitung Erneuerbarer Energien in Kenia: Als lokale Ansprechpartner unterstützen die Experten insbesondere mittelständische Unternehmen dabei, neue Märkte zu erschließen, innovative Kooperationen anzustoßen und ihr Engagement für alle Seiten gewinnbringend zu gestalten.

213 Nigeria Solar 23

SOLAR23 ist ein EPC (Engineering-Procurement-Construction) Anbieter von schlüsselfertigen Solarlösungen, speziell für netzgekoppelte und netzunabhängige Solarstromlösungen (Photovoltaik) sowie Solaranlagen für die Wassererwärmung (Solarthermie). Für die Implementierung eines develoPPP.de Projekts bildet SOLAR23 ein Konsortium mit OneShore, einem weltweit tätigen Spezialisten für die Konzeption von PV-Diesel-Hybridsystemen sowie SOLARMATE ENGINEERING Ltd., ein nigerianisches Unternehmen mit Schwerpunkt auf Design, Installation und Instandhaltung von erneuerbaren Energiesystemen für private und öffentliche Institutionen.

Im Rahmen eines develoPPP.de Projekts über sequa, welches im Juni 2017 begonnen hat, werden Fachkräfte im Energiesektor und Weiterbildungsträger in Nigeria zu den Themen Energieeffizienz, Energieaudits und solare Versorgungstechnologien geschult werden. Die ausgebildeten Fachkräfte sollen dann kleinen und mittleren Betrieben (KMU) sowie sozialen Einrichtungen (z.B. Schulen, Krankenhäuser, Gesundheitszentren) helfen, Lösungen zur Energieeinsparung und der verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energien zu finden.