Myanmar/Kambodscha: sequa FABRIC fördert Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie

Das Projekt zielt darauf ab, die Arbeitsbedingungen für junge weibliche Bekleidungsarbeiterinnen in Myanmar und Kambodscha durch regionale Dialoge, Zusammenarbeit mit Modemarken, verbesserte Einhaltung von Sozial- und Arbeitsnormen, mehr Gleichstellung am Arbeitsplatz und besseres Umweltmanagement zu verbessern.

Von April 2019 bis März 2021 hat die GIZ, die im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) arbeitet, sequa beauftragt, das Projekt umzusetzen. Ziel ist es, die Nachhaltigkeit des Textil- und Bekleidungssektors in Asien zu verbessern und dabei regionale Erfahrungen zu berücksichtigen.
Es wird erwartet, dass sich die Arbeitsbedingungen von 25 000 Bekleidungsarbeitern durch einen besseren Zugang zu Rechtsberatung, Informationen über Arbeitsnormen und bessere Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz verbessern werden. Darüber hinaus wird das Projekt neue Dienstleistungen für weibliche Bekleidungsarbeiterinnen einführen, wie z.B. eine App zum Arbeitsrecht, Führungstrainings, Aufstiegsfördermaßnahmen und Gesundheitsdienstleistungen.
In weiten Teilen der Industrie sind die Löhne niedrig, die Beschäftigung ist prekär und die Arbeitsbedingungen schlecht. Regierungen und Wirtschaftsakteure entlang der Lieferkette einschließlich Marken müssen Kooperationsmöglichkeiten in einem dreiseitigen Rahmen suchen, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Asiatische Regierungen müssen die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards besser sicherstellen und Sozial- und Umweltvorschriften sowie deren Durchsetzung einführen.
sequa FABRIC arbeitet mit lokalen Partnerorganisationen wie dem Gewerkschaftsbund Myanmar, der Myanmar Garment Manufacturers Association, NGOs wie CARE, Frauenorganisationen wie Thone Pan Hla und lokalen und internationalen Dienstleistern zusammen.