Kammer- und Verbandsentwicklung

Ostafrika: Unterstützung der Wirtschaftsintegration in EAC

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) führt seit 2015 eine vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierte Kammer- und Verbandspartnerschaft mit dem Dachverband der ostafrikanischen Wirtschaft (East African Business Council, EABC) durch. 

Am 01.09.2018 hat eine zweite dreijährige Phase der Kammer- und Verbandspartnerschaft begonnen.

 

Um die Interessensvertretung mit den EAC-Mitgliedsstaaten besser koordinieren zu können, hat der EABC ein Koordinierungsgremium, Technical Advocacy Coordination Team (TACT), etabliert, das sich seitdem regelmäßig trifft. Das Kernstück der gemeinsam erstellten Dokumente bildet die EABC Policy Agenda, die den politischen Entscheidern der EAC übergeben wurde. Die Agenda beinhaltet zahlreiche abgestimmte Stellungnahmen, darunter zu den Sektoren Stahl und Eisen, Automobil, Baumwolle, Speiseöle sowie zu übergreifenden Themen wie die regionale Local Content Policy, Arbeitnehmerfreizügigkeit und Besteuerung. In den nächsten drei Jahren wird der Schwerpunkt auf der Betreuung der Mitglieder sowie auf der Stärkung der Beziehungen zu den nationalen Dachverbänden der Privatwirtschaft der EAC-Staaten liegen. Im Vordergrund wird dabei die Entwicklung einer Private Sector Charta des EABC stehen.

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 Julia Müller
Julia Müller

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