Kammer- und Verbandsförderung

Togo: Förderung der Handwerkskammern (KVP) 2. Phase

Die Handwerkskammer zu Köln führt ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziertes Kammern- und Verbandspartnersschaftsprojekt (KVP) mit den Handwerkskammern in Togo durch.

Das 2. Phase des Projektes hat am 01.07.2019 begonnen und endet am 30.06.2022

Quelle: Ute Reckers/sequa

Quelle: Ute Reckers/sequa

Quelle: Ute Reckers/sequa

Das Kammern-und Verbandspartnerschaftsprojekt zwischen der Handwerkskammer zu Köln und den Handwerkskammern in Togo möchte Togo darin unterstützen, durch eine Stärkung der verfassten Privatwirtschaft den Handwerkssektor zu stärken. Dies soll insbesondere durch eine Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Handwerker und Handwerksbetriebe erreicht werden.
Das Handwerk wird von der Regierung als wichtiger Wirtschaftsmotor und Mittel zur Armutsbekämpfung betrachtet. Die politischen Leitlinien sind zum einen in der nationalen Strategie zur Entwicklung des Handwerks von 2011, und zum anderen in der Handwerksordnung von 2012, die die berufliche Ausbildung regelt, festgeschrieben. Das Mandat der Kammern, vor allem der Regionalkammern, ist die Umsetzung der nationalen Politik und die Stärkung des Handwerks in seiner Rolle als Motor für Beschäftigung und Wirtschaft.

Die Herausforderungen des togoischen Handwerks sind vielschichtig: Die in vielen Bereichen geringen technischen Kompetenzen, unzureichendes Wissen über kommerzielle Aspekte (wie Buchhaltung/ Finanzwesen, Geschäftsplan-Entwicklung etc.), limitierter Zugang zu Märkten, beschränkte finanzielle Mittel zur Beschaffung von Ausrüstungen etc. bieten etliche Anknüpfungspunkte für die Kammern, um Handwerker zu unterstützen. Eine zentrale Herausforderung dabei ist, die Kammern so stark zu machen, dass sie in die Lage versetzt werden, nachfrageorientierte Dienstleistungen für die Handwerker zu erbringen und deren Interessen effektiv zu vertreten.

Das KVP-Projekt setzt an vielen der in der Strategie genannten Punkte an und kann vor allem im Bereich der Stärkung der Handwerksorganisationen bzw. der Unterstützung der regionalen Handwerkskammern signifikante Verbesserungen erzielen.

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 Ute Reckers
Ute Reckers

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