Berufsbildung

Zwei sequa Projektpartner aus Ecuador unter Finalisten des World Chambers Competition 2019

Die Cámara de Industrias, Producción y Empleo (CIPEM) in Cuenca und die Cámara de Comercio de Quito (CCQ) haben sich gegen 57 andere Kammern aus der ganzen Welt durchgesetzt und sind unter den 16 Finalisten im World Chambers Competition.

Der World Chambers Competition ist ein globaler Wettbewerb, bei dem innovative zukunftsweisende Projekte von Kammern weltweit ausgezeichnet und prämiert werden. Es haben sich dieses Jahr 73 Kammern mit ihren Projekten beworben. 16 dieser Kammern aus 11 Ländern werden an der finalen Auswahlrunde, die vom 12.-14. Juni 2019 beim elften World Chambers Congress in Rio de Janeiro in Brasilien stattfindet, teilnehmen. Hierunter auch die Cámara de Industrias, Producción y Empleo (CIPEM) in Cuenca und die Cámara de Comercio de Quito (CCQ). CIPEM wird in der Kategorie „Best Education & training project“ antreten, CCQ in der Kategorie „Best SME & entrepreneurship development project“. Beide Kammern haben sich mit Initiativen beworben, die aus sequa Projekten hervorgegangen sind: CIPEM ist aktiver Projektpartner in der vom BMZ finanzierten Berufsbildungspartnerschaft zwischen dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und mehreren Kammern und Verbänden in Ecuador und hat bis 2016 mit dem Unternehmen Haver & Boecker ein develoPPP.de Projekt (auch vom BMZ finanziert) in Cuenca durchgeführt. Mit Unterstützung der beiden Projekte hat die Kammer angefangen, duale Ausbildungsgänge in Anlehnung an das deutsche Modell in Kooperation mit Unternehmen der Region in Cuenca einzuführen und hat mittlerweile erfolgreich vier duale Ausbildungsgänge in den Bereichen kaufmännische Verwaltung, Industriemechanik, Industrieelektronik und industrielle Nahrungsmittelverarbeitung ins Leben gerufen. CCQ ist als Partner im EU-Programm AL-Invest 5.0 tätig. Im Rahmen der Teilnahme am Programm berät und begleitet sequa die CCQ bei der Einführung des Nukleus-Ansatzes seit 2016. Die CCQ hat den Nukleus-Ansatz erfolgreich mit KKMU aus dem Agrarsektor umgesetzt: Kleinbauern aus der Küste (Regionen Esmeraldas und Manabi) und im Amazonasgebiet (Region Pastaza) haben sich stärker untereinander vernetzt, ihr Produktangebot verbessert bzw. erweitert und die agroindustrielle Wertschöpfungskette „Super Food“ integriert.

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 Judith Bücken
Judith Bücken

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