Das Programm

Ob es um die Qualifizierung von lokalen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen geht, den Einsatz klimafreundlicher Technologien oder Sozialstandards in Produktionsstätten – die Ziele von privaten Unternehmen und Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit überschneiden sich häufig.

Mit develoPPP.de fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Engagement der Privatwirtschaft dort, wo unternehmerische Chancen und entwicklungspolitischer Handlungsbedarf zusammentreffen.

sequa ist neben der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH eine Durchführungsorganisation im develoPPP.de-Programm.

Bitte beachten Sie, dass ab April 2019 keine Bewerbungen für das Programm bei sequa mehr möglich sind.

Ansprechpartner

Dr. Roland Strohmeyer

Client Manager develoPPP.de

 

E-Mail

Zielgruppe

Antragsberechtigt für das develoPPP.de-Programm sind in Deutschland und in der EU/ EFTA registrierte Unternehmen.

Unternehmen mit Sitz in einem Partnerland (gem. jeweils gültiger OECD/DAC-Liste), an denen ein in der EU/EFTA registriertes Unternehmen oder ein EU-Staatsangehöriger mindestens 25% der Unternehmensanteile hält, sind ebenfalls antragsberechtigt.

Verbände, Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen, Auslandshandelskammern oder eingetragene Vereine sind zwar selbst nicht antragsberechtigt, können grundsätzlich jedoch als Projektpartner in Konsortien an develoPPP.de-Projekten mitwirken.

Zuschuss

Unternehmen und Staat teilen sich die Kosten: Der öffentliche Beitrag kann bis zu 50% der Kosten des Projektes betragen. Dabei ist die Höhe des Zuschusses auf maximal 200.000 EUR pro Projekt beschränkt. Die maximale Laufzeit für ein Projekt beträgt drei Jahre.

Partnerländer

Als Projektländer kommen alle Länder der OECD-DAC-Liste infrage.

Länderliste

Anforderungen

... an die Unternehmen

Die geförderten Unternehmen müssen gewisse Mindestvorgaben erfüllen, um die nachhaltige Umsetzung und Finanzierung des Projektes sicher zu stellen:

  • Mindestens eine Millionen Euro Jahresumsatz
  • Mindestens zehn Mitarbeiter/-innen
  • Mindestens drei Jahre operative Geschäftstätigkeit

... an die Projekte

Förderungswürdige, oder -fähige Projekte orientieren sich an den entwicklungspolitischen Vorgaben des BMZ. Alle Projekte müssen eine klare entwicklungspolitische Wirkung erkennen lassen und umwelt- und sozialverträglich sein.

 

Projekte müssen...

  • ...so angelegt sein, dass die Beiträge von Staat und Privatwirtschaft sich zu beiderseitigem Nutzen ergänzen (Komplementarität).
  • ...ohne den öffentlichen Zuschuss nicht realisiert werden können, d.h. auch nicht begonnen haben oder gesetzlich vorgeschrieben sein (Subsidiarität).
  • ...einen klar erkennbaren kommerziellen Zweck haben, d.h. rein gemeinnützige Projekte sind nicht förderbar.
  • ...sich in ein langfristiges, nachhaltiges Engagement des Unternehmens im Entwicklungs- oder Schwellenland über das Projektende hinaus einbetten.
  • ...einen Eigenbeitrag des Unternehmens von mindestens 50% der Projektkosten einschließen.

Aus Projekten - Ansätze und Wirkungen

Gemeinsam zum Ziel mit Agile & Scrum - Competa und sequa bilden kenianische IT-Kräfte in agiler Softwareentwicklung aus (Factsheet)


Biogasanlagen für die Energieversorgung in Brasilien - Dorsch und sequa legen Basis für langfristiges Engagement (Factsheet)


Bio-Mangos aus Burkina Faso - gebana und sequa unterstützen kleinbäuerliche Kooperativen (Factsheet)


Offene Lehrwerkstatt macht Schule - Manz und sequa stoßen praxisnahe Hightech-Ausbildung in China an (Factsheet)


350 Betriebe produzieren Bio-Physalis - Flores Farm, mymuesli und sequa führen Bio- und Sozialstandards in Peru ein (Factsheet)


Wälder für gutes (Investitions-) Klima - sequa und ForestFinance fördern nachhaltiges Forstmanagement in Vietnam (Factsheet)


Junge Mode made in Egypt - Messe Berlin und sequa initiieren Ausbildung für junge Designer (Factsheet)


Zertifizierte Karité-Butter aus Mali - Börlind und sequa arbeiten mit Kleinbauern für erhöhte Liefersicherheit (Factsheet)


Sozial und fortschrittlich - ESGE und sequa fördern nachhaltige Textilproduktion in Indien (Factsheet)