Das Programm

Ob es um die Qualifizierung von lokalen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen geht, den Einsatz klimafreundlicher Technologien oder Sozialstandards in Produktionsstätten – die Ziele von privaten Unternehmen und Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit überschneiden sich häufig.

Mit develoPPP.de fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Engagement der Privatwirtschaft dort, wo unternehmerische Chancen und entwicklungspolitischer Handlungsbedarf zusammentreffen.

sequa ist neben der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH eine Durchführungsorganisation im develoPPP.de-Programm.

Ansprechpartner

Dr. Roland Strohmeyer

Koordinator develoPPP.de

E-Mail

Zielgruppe

Antragsberechtigt für das develoPPP.de-Programm sind in Deutschland und in der EU/ EFTA registrierte Unternehmen.

Unternehmen mit Sitz in einem Partnerland (gem. jeweils gültiger OECD/DAC-Liste), an denen ein in der EU/EFTA registriertes Unternehmen oder ein EU-Staatsangehöriger mindestens 25% der Unternehmensanteile hält, sind ebenfalls antragsberechtigt.

Verbände, Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen, Auslandshandelskammern oder eingetragene Vereine sind zwar selbst nicht antragsberechtigt, können grundsätzlich jedoch als Projektpartner in Konsortien an develoPPP.de-Projekten mitwirken.

Zuschuss

Unternehmen und Staat teilen sich die Kosten: Der öffentliche Beitrag kann bis zu 50% der Kosten des Projektes betragen. Dabei ist die Höhe des Zuschusses auf maximal 200.000 EUR pro Projekt beschränkt. Die maximale Laufzeit für ein Projekt beträgt drei Jahre.

Partnerländer

Als Projektländer kommen alle Länder der OECD-DAC-Liste infrage.

Länderliste

Anforderungen

... an die Bewerber

Die sich bewerbenden Unternehmen müssen gewisse Mindestvorgaben erfüllen, um die nachhaltige Umsetzung und Finanzierung des Projektes sicher zu stellen:

  • Mindestens eine Millionen Euro Jahresumsatz
  • Mindestens zehn Mitarbeiter/-innen
  • Mindestens drei Jahre operative Geschäftstätigkeit

... an die Projekte

Förderungswürdige, oder -fähige Projekte orientieren sich an den entwicklungspolitischen Vorgaben des BMZ. Alle Projekte müssen eine klare entwicklungspolitische Wirkung erkennen lassen und umwelt- und sozialverträglich sein.

Projekte müssen...

  • ...so angelegt sein, dass die Beiträge von Staat und Privatwirtschaft sich zu beiderseitigem Nutzen ergänzen (Komplementarität).
  • ...ohne den öffentlichen Zuschuss nicht realisiert werden können, d.h. auch nicht begonnen haben oder gesetzlich vorgeschrieben sein (Subsidiarität).
  • ...einen klar erkennbaren kommerziellen Zweck haben, d.h. rein gemeinnützige Projekte sind nicht förderbar.
  • ...sich in ein langfristiges, nachhaltiges Engagement des Unternehmens im Entwicklungs- oder Schwellenland über das Projektende hinaus einbetten.
  • ...einen Eigenbeitrag des Unternehmens von mindestens 50% der Projektkosten einschließen.

Bewerbung

Die Bewerbungsphasen ("Ideenwettbewerbe") laufen jeweils von:
15. Februar - 31. März || 15. Mai bis 30. Juni || 15. August bis 30. September || 15. November bis 31. Dezember

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