Projekte für die Europäische Union

Bereits kurz nach ihrer Gründung begann die sequa auch die Arbeit für die Europäische Kommission. Zunächst vor allem im Bereich der Mobilität kamen später auch Zuwendungsprojekte dazu. In unterschiedlichen Programmen und Budgetlinien entwickelt sequa mit ihren Partnern Projekte und akquiriert die notwendigen Mittel. Somit bedienen wir gemeinsam den gesamten Projektzyklus von der Entwicklung über die Implementierung bis zur Evaluierung. Die Spannweite reicht dabei von Al-Invest über SWITCH-Asia und Central Asia Invest über lokale Programme bis hin zum EU Trust Fund for Africa. Partner sind dabei sowohl deutsche und europäische Organisationen als auch Institutionen aus dem Zielland und anderen zulässigen Ländern (je nach Ausschreibung). Wichtig ist, dass alle Partner sich ergänzen und ihre Kompetenzen einbringen können.

Aktuell ist sequa in 6 Vorhaben für die Europäische Union tätig. Die Laufzeit der meisten Verträge liegt zwischen 24 und 48 Monaten.

Ansprechpartnerin

Dr. Christiane Beck

Client Managerin EC-Grants

 

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Unser Ansatz

Zentraler Inhalt ist immer die Privatwirtschaftsförderung mit unterschiedlichen Themen wie Berufsbildung, Organisationsentwicklung, KMU Förderung, Handel und Nachhaltigkeit/Green Growth.

Generell steht eine starke Partnerorientierung immer im Vordergrund. Gemeinsam werden die Vorhaben von der Concept Note bis zur Full Application entwickelt, in der Regel auch vor Ort. Durch die langjährige umfassende Erfahrung der sequa im Programm- und Projektmanagement übernimmt sie in der Regel den Lead, agiert aber auch als Co-Applicant und bringt komplementär ihr Wissen ein.

Bei der Umsetzung der gemeinsamen Vorhaben spielt die organisatorische Stärkung der Partner eine große Rolle. Diese sind in der Regel privatwirtschaftliche Repräsentanten also Kammern und Verbände oder andere relevante Akteure der Privatwirtschaft, des Berufsbildungsbereichs oder Zivilgesellschaft. Diese Kapazitätsentwicklung wird von der sequa und ggf. externen Experten geleistet und ist immer integraler Bestandteil. Sie bedient immer alle zentralen Organisationsdimensionen:

  • Management
  • Services
  • Interessenvertretung

Themen und Kompetenzen

Kammer- und Verbandsförderung

  • Auf- und Ausbau von Dienstleistungsangeboten für Unternehmen

  • Verbesserung von Strukturen und Management

  • Entwicklung von Prozessen

  • Stärkung der Mitgliederorientierung

  • Professionalisierung der Interessenvertretung im Politikdialog

  • Identifikation von Bedarfen

  • Verbesserung der externen und internen Kommunikation

Berufliche Bildung

  • Curricula-Entwicklung
  • Training of Trainers
  • Anpassung von Berufsbildern
  • Qualifikations- und Prüfungsstandards
  • Förderung von Dialogstrukturen zwischen Staat und Wirtschaft  
  • Beratung für Unternehmen, Berufsschulen, Kammern und Verbände, Zertifizierungsstellen, Bildungsagenturen
  • Identifikation von Bedarfen der Privatwirtschaft
  • Validierung von Kompetenzen

Handel

  • Identifizierung und Training geeigneter Exporteure
  • Generierung spezifischer Marktinformationen
  • Betreuung für Fachmessen und Einkaufsreisen
  • Geschäftsanbahnung mit europäischen Importeuren
  • Stärkung von Exportförderorganisationen
  • Training zu Marktzugangsvoraussetzungen
  • Compliance Capacity Building

KMU Förderung

  • Aufbau von Unternehmensdienstleistungen (BDS)
  • Arbeit mit Unternehmergruppen (Nukleus- Ansatz)
  • Gründerförderung
  • Unternehmertraining
  • Lokale und regionale Wirtschaftsförderung
  • Regionale Wirtschaftsräume

Nachhaltigkeit / Green Growth

  • nachhaltiger Konsum und Produktion
  • Förderung von Umwelt-, Arbeits- und Sozialstandards
  • Erneuerbare Energien
  • Green Skills
  • Gender und soziale Inklusion
  • Stärkung von Wertschöpfungsketten
  • Anti-Korruption und CSR