Verbesserung der beruflichen Bildung

Das Projekt „Involvement of the Private Sector in Dual Forms of VET in Ukraine“ wird im Rahmen des giz-Vorhabens „Berufliche Integration von Binnenvertriebenen/EU4Skills“ durchgeführt und von der giz bezuschusst. Ziel des Projektes ist die Verbesserung der praxisorientierten Ausbildung für Jugendliche in der Ukraine. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen Kooperationen zwischen Unternehmen und ausgewählten Berufsschulen in den drei Regionen der Ukraine Lwiw, Zaporozhye und Mykolayiw initiiert, gestaltet und begleitet werden. Das Projekt startete am 15. November 2021 und läuft bis 14.04.2023.

Fakten

Geschäftsfeld
Berufliche Bildung
Programm
GIZ (GNB)
Region
Europa
Land
Ukraine
Laufzeit
15.11.2021 – 30.04.2023
Projekt ID932
ProjektbezeichnungUKR - Berufliche Integration von Binnenvertriebenen Ukraine
Projektbudget309.344,00 EUR
KundeGIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit
Antragssteller/Anbieter sequa gGmbH
Lokale PartnerHigher Vocational School 19
Higher Vocational School 21
Higher Vocational School 29
Higher Vocational School 34
Motorbuilder Higher VET School
Nova Odessa Vocational Agriculture Lyceum
State educational institution "Melitopol Higher Vocational School"
Yuzhnoukrainsk Vocational Lyceum
Zaporizhazhya Higher Vocational School of Modification and Style
Zaporizhya Polytechnical Centre for Vocational Education

Projektziel

Angestrebtes Projektergebsnis ist es, die Zahl der Berufsschüler, die von den praktischen Ausbildungsphasen im Unternehmen profitieren, um 50 Prozent zu erhöhen. (Ausgangswert: 367 Schüler aus teilnehmenden berufsbildenden Schulen (2021) in den drei Schwerpunktregionen, Zielwert: 550 Schüler aus teilnehmenden berufsbildenden Schulen (03/2023).

 

Um das Ergebnis zu erreichen, wurden fünf Unterziele formuliert:

 

1. Mindestens zwei berufsbildende Schulen aus jeweils einer Region und 24 Unternehmen, davon 50 Prozent KMU, sind an der dualen Ausbildung beteiligt;

2. Mindestens eine Veranstaltung je Region ist durchgeführt, um potenzielle Auszubildende, ihre Familien und andere relevante Akteure für die duale Berufsausbildung zu sensibilisieren und zu motivieren;

3. Koordinationsmechanismen zwischen den teilnehmenden Berufsschulen und Unternehmen sind initiiert. Beide Seiten sind befähigt, die Ausbildung zu koordinieren;

4. Mindestens 24 betriebliche Ausbilderinnen und Ausbilder sowie 18 Berufsschullehrerinnen und -lehrer sind für die Durchführung der dualen Ausbildung qualifiziert;

5. Ansätze und Erfahrungen aus der Umsetzung dualer Ausbildungsformen mit KMU werden in das Handbuch zur dualen Berufsausbildung integriert und in Erfolgsgeschichten dokumentiert. Diese Dokumente werden für die Verbreitung an berufsbildende Schulen und Unternehmen in mindestens drei weiteren Regionen genutzt, um das Bewusstsein zu schärfen. Darüber hinaus sollen aus den praktischen Erfahrungen politische Empfehlungen abgeleitet und mit den Ministerien und der Verwaltung geteilt werden, um die Verbesserung der Rahmenbedingungen für duale Formen der Berufsbildung zu unterstützen.

Kontakt

Anastasia Thulke

+49 (0) 228 98238-49
E-Mail