Berufsbildung

Äthiopien: Stärkung von ländlichen Wertschöpfungsketten

Die Professionalisierung von Branchenverbänden und die Schaffung von nachhaltiger Marktintegration für Gartenbau- und Ölsaatenunternehmen stehen im Fokus eines neuen GIZ-geförderten Projekts. Das soll durch gezielte Capacity Building-Programme, B2B-Matchmaking und flexible Unterstützungssysteme entlang der gesamten Wertschöpfungskette erreicht werden.

Quelle: www.pexels.com

Quelle: www.pexels.com

www.pexels.com

Äthiopiens Gartenbau- und Ölsaatensektor zählt zu den wichtigsten Wachstumsmotoren des Landes, doch kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die den Großteil der Wertschöpfung tragen, stehen vor erheblichen strukturellen Herausforderungen. Ein neues Vorhaben von sequa und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) setzt hier an und unterstützt Unternehmen sowie Branchenverbände dabei, ihr Exportpotenzial zu stärken und langfristig Zugang zu internationalen Märkten zu erhalten.

Das Projekt stärkt lokale Branchenverbände in den Bereichen Governance, Organisationsentwicklung und Service-Design, um die Wettbewerbsfähigkeit von mindestens 50 KMU zu erhöhen. Zudem bereitet das Programm „Export Market Access“ Obst- und Gemüse-KMU durch Trainings, Marktanalysen, Delegationsreisen und B2B-Matchmaking gezielt auf den Eintritt in EU-Märkte vor. Ergänzend bietet ein flexibles SME Support Scheme ausgewählten Agrar-KMU Coaching, Investitionen sowie Schulungen zu ESG-Standards, Qualitätsmanagement sowie digitaler Finanzierung und stärkt gleichzeitig die Anbindung an kleinbäuerliche Produzenten, um Produktions- und Nachernteprozesse sowie die Exportfähigkeit insgesamt zu verbessern.

In den nächsten 18 Monaten setzt sequa also viele ihrer Kompetenzen in Kerngeschäftsfeldern wie Arbeit mit Wirtschaftsverbänden, Förderung von KMU sowie in der Handelsförderung in Wert.