Mediathek

Sie möchten mehr über die Tätigkeiten von sequa erfahren oder suchen nach Materialien zu einem bestimmten Projekt? In der Mediathek finden Sie die aktuellsten Ausgaben des sequaForum sowie unsere vielfältigen Publikationen sortiert nach Medienformaten. In den Projektbeispielen, Fotogalerien und Videos geben wir spannende Einblicke in unsere weltweiten Projekte und Aktivitäten. Die Arbeitshilfen sind praktische Werkzeuge für unsere Partner.

sequaFORUM

Juli 2021

sequaForum 2021 A02: 30 Jahre sequa

Zwischen Privatwirtschaft und Staat – 30 Jahre sequa als Erfolgsgeschichte

Drei Kanzler und vier Entwicklungsminister suggerieren, 30 Jahre wären eine kurze Zeit. Doch seit ihrer Gründung hat die sequa in der internationalen Zusammenarbeit mehr bewegt, als ihr manch einer zu Beginn zugetraut hat.

Die 1990er Jahre waren eine Phase großer Umbrüche. Die Sowjetunion löste sich auf, die Staaten Mittel- und Osteuropas machten sich auf den Weg in Richtung Europäische Union und weltweit schienen sich Marktwirtschaft und Demokratie durchzusetzen. Die internationale Entwicklungszusammenarbeit blieb hiervon nicht unberührt: Zusätzliche Aufgaben in neuen Regionen kamen hinzu und die Kooperation mit der Wirtschaft wurde als ein neuer, wichtiger Erfolgsfaktor erkannt. sequa tat die ersten Schritte in diesen bewegten Zeiten und musste sich als neue, aus der Privatwirtschaft heraus gegründete Organisation vielfältig orientieren und etablieren. Unter anderem bei unseren Ansprechpartnern in den Geberorganisationen mussten wir uns einen Namen machen.

Die sequa gGmbH wurde am 23. September 1991 durch Beschluss der Gesellschafter DIHT (heute: DIHK) und ZDH gegründet, später stießen BDA (1994), BDI (2006) und GIZ (2010) dazu. Im andauernden Lern- und Gewöhnungsprozess zwischen ›privat‹ und ›Staat‹ haben beide Seiten im Verlauf der vergangenen drei Jahrzehnte dazugelernt, Grundsatzhürden überwunden und die Pfade, auf denen die Zusammenarbeit gut funktioniert, stetig zu belastbaren Wegen ausgebaut.

Das erste Projekt der sequa war die Kammer- und Verbandspartnerschaft (KVP) der IHK zu Kiel mit der Wirtschaftskammer Danzig.Das Modell hat sich bewährt. Bis heute sind in den BMZ-Programmen KVP, BBP und PartnerAfrika über 300 Partnerschaften zwischen ausländischen und deutschen Kammern und Verbänden in 80 Ländern entstanden. Ein einzigartiges Netzwerk! Weitere Geber kamen hinzu, unser erstes GIZ-finanziertes Projekt führten wir 1995 durch, für die EU arbeiten wir seit 1997. Und bei jedem neuen Geber haben wir Lehrgeld gezahlt. So ist unvergessen, dass viele Jahre lang EU-Anträge nur mit Unterschrift in königsblauer Tinte formal gültig waren.

Im Laufe der Jahre vertrauten uns unsere Geldgeber immer größere Projekte an. 2006 hatte unser größtes Projekt ein Volumen von 3 Millionen Euro, heute können wir auch 30 Millionen Euro optimal einsetzen.1992 ermöglichten wir zwei ausgesuchten Handwerksgesellen einen Auslandsaufenthalt in Frankreich, heute führen wir im Projekt TAMEB II mehr als 3.200 syrische Geflüchtete in der Türkei zu beruflichen Abschlüssen. Von Anfang an beschäftigten wir uns mit ›Capacity Building‹ von Kammern und Verbänden und in der Berufsbildung. Unsere weitsichtigen Gründungsväter haben uns aber auch die Handelsförderung als Aktionsfeld in die Satzung geschrieben. 2012 haben wir Neuland betreten und zusammen mit dem BGA das Import Promotion Desk aufgebaut, das im europäischen Importförderungsnetzwerk TRIC mittlerweile eine führende Rolle übernommen hat.

100 Mitarbeiter zählt sequa heute und unser Umsatz wird bald die 50-Millionen-Marke überschreiten. Unsere Strukturen und Prozesse haben sich professionalisiert und digitalisiert: Aus Broschüren wurde die Website, aus Fax, Telex und Brief wurden E-Mail, WhatsApp und Zoom.

Was geblieben ist: Internationale Zusammenarbeit liegt in unserer DNA, die Zugehörigkeit zu Privatwirtschaft und Unternehmertum ebenso. Wir empfinden Stillstand als Rückschritt und schnelles, regelkonformes Entscheiden, Handeln und Umsetzen als ›sequa-like‹. Dass unsere Partner das auch so sehen (sieheFolgeseiten), erfüllt uns mit Stolz und motiviert uns für die nächsten 30 Jahre.

Gebhard Weiss
Geschäftsführer sequa

210719-sequaForum_2-2021_final.pdf

Weitere Ausgaben

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Publikationen

Projektbeispiele

SMEDA – Stärkung von Wirtschaftsorganisationen in Armenien

SMEDA ist ein in Armenien seit 2016 laufendes, von der EU kofinanziertes Teilvorhaben des GIZ-Programms "Privatwirtschaftsentwicklung und Berufsbildung im Südkaukasus".  Das erklärte Ziel von SMEDA ist es, einen Beitrag zur Verbesserung des Geschäfts- und Investitionsklimas in Armenien zu leisten und KMU zu fördern.

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Projektbeispiele

Förderung der dualen Ausbildung im Bauhandwerk in Ruanda

Seit November 2014 führt die Handwerkskammer (HWK) Koblenz eine Berufsbildungspartnerschaft in Ruanda durch. Gemeinsam mit dem ruandischen Bauverband und ausgewählten Berufsschulzentren wird in vier Bau­berufen erprobt, wie der ruandische Privatsektor stärker in die Planung und Durchführung der handwerklichen Ausbildung einbezogen und der…

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Projektbeispiele

Formados – Berufsbildungsförderung in Ecuador

Praxisorientierte Berufsbildung für Jugendliche in Ecuador – das war das Ziel der Initiative Formados. Von 2013 bis 2019 förderte das Projekt den Dialog zwischen der Privatwirtschaft und dem öffentlichen Sektor in Ecuador im Bereich duale Ausbildung. Dazu wurden 8 Ausbildungsgänge implementiert und somit die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen…

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Projektbeispiele

SMART Myanmar

SMART Myanmar 2.0 ist ein vierjähriges, von der EU finanziertes Projekt, das im Januar 2016 gestartet wurde. Es zielt darauf ab, die Produktion und den Verbrauch von nachhaltig produzierten Kleidungsstücken aus Myanmar zu verbessern. 

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Projektbeispiele

K to12 Plus - Duale Ausbildung auf den Philippinen

Das Projekt K to 12 PLUS führt ein 800-stündiges Industrieaustauschprogramm durch, um sicherzustellen, dass Studentinnen und Studenten die praktische Ausbildung erhalten, die sie benötigen. Mithilfe von K to 12 PLUS sind sie nach ihrem Abschluss bereit für den Berufseinstieg.

 

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Projektbeispiele

Auslandspraktikum mit Erasmus+

Durch die finanzielle Förderung des EU-Programms Erasmus+ und die Organisation der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade konnten die Auszubildenden Leonie Krämer und Burhan Mustafa in einem Friseursalon in Florenz, Italien, ein dreiwöchiges Berufspraktikum absolvieren. 

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Projektbeispiele

Nachhaltige Aus- und Weiterbildung in Äthiopien (STEP)

Ziel von STEP ist die Verbesserung der Qualität der beruflichen und akademischen Bildung in Äthiopien. Das Vorhaben unterstützt die Bildungsplanung und Qualitätssicherung zur effektiven Steuerung der Bildungsreform in Äthiopien. Auf Ebene der Berufs- und Hochschulen werden im Sinne eines Leuchtturm-Ansatzes Modellinstitutionen gefördert, um eine…

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Projektbeispiele

Beschäftigungspakt Tunesien

Seit 2011 unterstützt die Bundesrepublik Deutschland die Beschäftigungsförderung Tunesiens durch die Transformationspartnerschaft für Nordafrika. Der Name des Programms „Beschäftigungspakt Tunesien“ spiegelt den Willen wider, die Stärken und Initiativen der öffentlichen Hand und des Privatsektors zu vereinen. 

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Projektbeispiele

Fabriksuperstar - SMARTe Apps für Arbeiterinnen in Myanmar

Gemeinsam mit dem EU-finanzierten Projekt SMART Myanmar, das ebenfalls von sequa gGmbH geleitet wird, hat sequa zwei mobile Apps für Bekleidungsarbeiter/-innen in Myanmar herausgebracht. Mithilfe der Apps werden die Arbeiterinnen über Arbeitsrecht, -schutz und -sicherheit aufgeklärt und können sich unter einander austauschen.

 

 

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Projektbeispiele

Verbandsförderung im Bereich erneuerbare Energien in Ostafrika

Die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH kooperieren im Rah­men einer Kammer- und Verbandspartnerschaft (KVP) seit Oktober 2015 mit fünf Verbänden der erneuerbaren Energien in Ostafrika. In den vergangenen Jahren (2012-2014) fanden bereits zwei Kurzmaßnahmen mit verschiedenen Verbänden der erneuerbaren Energie und…

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Projektbeispiele

Vernetzung von Unternehmerinnen in Nahost und Nordafrika

Die Gesellschaft Global Project Partners e.V. (GPP) startete 2015 ein von sequa beim BMZ beantragtes Partnerschaftsprojekt, das den Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) und fünf Unternehmerinnenverbände aus der MENA-Region (Middle East & North Africa – Nahost und Nordafrika) miteinander verknüpft. Im Projekt werden die Unternehmerinnen über…

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Projektbeispiele

Switch to Green

Die von der europäischen Union implementierte Initiative SWITCH to Green, soll zum Ziel der EU beitragen, eine "grüne Wirtschaft" zu fördern. Diese soll Wachstum erzeugen, Arbeitsplätze schaffen und zur Verringerung der Armut beitragen. Durch Unterstützung von Marktchancen für sauberere Technologien, Energie- und Ressourceneffizienz,…

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Projektbeispiele

Wälder für gutes (Investitions-) Klima in Vietnam

Gut gewachsenes Rundholz – der Stoff, aus dem hochwertige Möbel für den internationalen Markt hergestellt werden – ist in Vietnam Mangelware und muss teuer importiert werden. Und um selber international wettbewerbsfähig zu sein, ist eine Zertifizierung zur Nachhaltigkeit ein Muss – zum Beispiel nach dem Forest Stewardship Council (FSC)-Standard. 

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Fotos

In der Fotogalerie geben wir spannende Einblicke in unsere weltweiten Projekte und Aktivitäten.

Videos

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