Kammer- und Verbandsförderung

Kenia, Nigeria und Pakistan: Unternehmerinnen stärken Unternehmerinnen

Der Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) und Global Project Partners (GPP) haben im Rahmen einer vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Kammer- und Verbandspartnerschaft (KVP) ein neues Projekt zur Stärkung von Unternehmerinnenverbänden in Kenia, Nigeria und Pakistan gestartet. Ziel ist es, die wirtschaftliche Rolle von Unternehmerinnen zu stärken und ihre Verbände als leistungsfähige Interessenvertretungen und Serviceanbieter zu entwickeln.

Quelle: VdU/GPP

Partner auf der Seite der drei Länder sind die Federation of Women Entrepreneurs of Kenya (FOWEK), die Women Chamber of Commerce, Industry, Mines & Agriculture (WCCIMA) in Nigeria sowie die Women Chamber of Commerce & Industry Korangi Karachi (WCCIK) in Pakistan. Sie sollen Teil des internationalen Women in Business (WiB)-Netzwerks werden, das den Austausch und die Kooperation zwischen Unternehmerinnenorganisationen in Afrika, Asien und Europa fördert.

In den kommenden drei Jahren werden die Partner gemeinsam daran arbeiten, die Sichtbarkeit und Kommunikation der Verbände zu verbessern, neue bedarfsgerechte Dienstleistungen für Unternehmerinnen zu entwickeln und die Management- und Mitgliederstrukturen zu professionalisieren. Zudem sind Trainings, Beratungseinsätze und Networking-Formate geplant, um die Verbände langfristig zu stärken und untereinander zu vernetzen.

Durch die Zusammenarbeit tragen VdU und GPP dazu bei, dass Unternehmerinnen in den Partnerländern besseren Zugang zu Märkten, Netzwerken und wirtschaftlichen Entwicklungschancen erhalten. Das Projekt leistet damit zugleich einen Beitrag zur Förderung von Gleichberechtigung und unternehmerischer Teilhabe im Sinne einer nachhaltigen und inklusiven Wirtschaftsentwicklung.

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 Matthias Hertin
Matthias Hertin

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