Rund 80 fachliche Steuererinnen und Steuerer, Langzeitexpertinnen und -experten aus den vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über sequa finanzierten Partnerschaftsprojekten, Mitarbeitende von sequa sowie Vertreterinnen und Vertreter des BMZ nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Perspektiven aus unterschiedlichen Projekten und Arbeitsfeldern zusammenzubringen.
Aktuelle Entwicklungen verstehen, Perspektiven diskutieren
Der Vormittag bot zunächst Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen bei sequa und im BMZ zu informieren. In einer Paneldiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der BMZ-Referate für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sowie für Beschäftigung, berufliche Bildung und Fachkräftegewinnung ging es insbesondere um die politischen Schwerpunkte des Ministeriums und den Wandel hin zu einer stärker interessengeleiteten Entwicklungszusammenarbeit.
Anschließend gaben die Programmteams Einblicke in aktuelle Entwicklungen im Management der Programme KVP, BBP, Gewerkschaftspartnerschaften und PartnerAfrika. An Thementischen konnten die Projektpartner ihre Fragen einbringen, Erfahrungen teilen und konkrete Anliegen direkt mit den Teams diskutieren. So wurde aus der Information ein Dialog, der unterschiedliche Sichtweisen zusammenführte.
Voneinander lernen – Erfahrungen für die eigene Projektarbeit nutzen
Am Nachmittag stand der Austausch unter den Teilnehmenden besonders im Mittelpunkt. Beim „Speed-Dating: Suche/biete Lernerfahrung“ kamen sie zu konkreten Fragen des Projektmanagements miteinander ins Gespräch. Dabei ging es darum, Erfahrungen und bewährte Vorgehensweisen zu teilen, Anregungen aus anderen Projekten mitzunehmen und voneinander zu lernen.
In anschließenden Lernlaboren vertieften die Teilnehmenden ausgewählte Themen in kleinen Gruppen: Wie lassen sich Wirkungen erzielen und überzeugend kommunizieren? Wie können Unternehmen als Partner gewonnen und eingebunden werden? Was macht Projekte zukunftsfähig? Und wie können Künstliche Intelligenz und verantwortungsvolle Digitalisierung die Projektarbeit unterstützen?
Partnerschaften leben vom gemeinsamen Lernen
Das Netzwerktreffen hat wieder einmal gezeigt, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen den Projektpartnern, den Programmteams von sequa und dem BMZ ist. Gerade in einem sich wandelnden entwicklungspolitischen Umfeld schafft die Vernetzung die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Lösungsansätze zu entwickeln.
Das sequa-Team bedankt sich bei allen Teilnehmenden für die engagierten Diskussionen und die vielfältigen Impulse. Das nächste Netzwerktreffen ist voraussichtlich für Herbst 2028 geplant.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte susanne.sattlegger@sequa.de oder unter +49 (0)228 98 238 12.




