In einer sich rasant wandelnden Arbeitswelt reichen gute Noten und fachliche Qualifikationen allein oft nicht mehr aus. Arbeitgeber suchen zunehmend nach Mitarbeitenden, die neben technischem Wissen auch über Anpassungsfähigkeit, Kommunikationsstärke, Kundenorientierung und Eigeninitiative verfügen. Genau hier setzt das „Workplace Readiness“-Training an: Es schlägt die Brücke zwischen Ausbildung und Beruf und vermittelt praktische Kompetenzen für den Arbeitsalltag.
Organisiert hat dieses fünftägige Training zu Arbeitsplatz- und Berufskompetenzen das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. und das Rwanda Institute of Cooperatives, Entrepreneurship and Microfinance (RICEM). Teilgenommen haben Berufseinsteiger/innen sowie Fach- und Führungskräfte aus der Hotel- und Handelsbranche.
Im Mittelpunkt standen Soft Skills wie Kommunikation, Zeitmanagement, Teamarbeit, Anpassungsfähigkeit und professionelles Auftreten. Ergänzt wurden diese durch praxisnahe Themen wie digitale Grundkenntnisse (z. B. Umgang mit Tabellen oder Kommunikationsplattformen), kritisches Denken, Führungskompetenzen und Netzwerken. Solche Fähigkeiten sind heute unverzichtbar: Sie erhöhen nicht nur die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sondern verbessern auch Effizienz, Arbeitsbedingungen und Karriereperspektiven.
Gefördert wurde das Training vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Zusammenarbeit mit sequa gGmbH im Rahmen des PartnerAfrika-Programms. Ziel ist es, junge Menschen in Ruanda bei ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen und ihre Beschäftigungschancen nachhaltig zu stärken.
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