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Kammerförderung im Irak
Das Projekt ist eine Kammer- und Verbandspartnerschaft zwischen dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH und den Handelskammern Bagdad und Basra. Aufbauend auf einer erfolgreichen ersten Phase (2024–03/2026) verfolgt die zweite Phase (04/2026–12/2028) das Ziel, die Partnerkammern nachhaltig zu befähigen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Irak bedarfsorientiert und gendersensibel zu unterstützen und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Privatsektors zu stärken. Kern des Vorhabens ist die Konsolidierung und Weiterentwicklung von KMU-Help-Desks sowie von Fach- und Nucleusgruppen. Die Kammern erfassen systematisch die Bedarfe der KMU, entwickeln darauf aufbauend neue bzw. verbesserte Dienstleistungen und etablieren regelmäßige Dialogformate zwischen Kammern, Unternehmen, staatlichen Stellen und weiteren Akteuren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der gezielten Einbindung von Frauen und der Berücksichtigung der Beratungsbedarfe frauengeführter Unternehmen. Geplant sind Qualifizierungsmaßnahmen für Kammermitarbeitende, Strategieworkshops, mobile Beratungsangebote sowie die Stärkung der wirtschaftspolitischen Interessenvertretung. Bis Projektende sollen u. a. die Zahl der KMU-Mitglieder steigen, mindestens 200 Unternehmen Förder- und Beratungsangebote nutzen und gendersensible KMU-Services fest verankert sein. Das Projekt leistet Beiträge zu den SDGs 1, 5 und 16.
Fakten
| Projekt ID | 1176 |
| Projektbezeichnung | Kammer- und Verbandspartnerschaft zwischen dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH und ausgewählten Handelskammern im Irak |
| Projektbudget | 900.000,00 EUR |
| Kunde | BMZ - Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung |
| Internationale Partner | Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH Intern. Bereich Hof |
| Lokale Partner | Handelskammer (HK) Bagdad Handelskammer (HK) Basrah |
Projektziel
Die irakischen Partnerkammern sind in der Lage, KMU im Irak bedarfsorientiert und gender-sensibel zu unterstützen und tragen zu höherer Wettbewerbsfähigkeit des irakischen Privatsektors bei.
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