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Berufsbildungspartnerschaften (BBP)

Latest Update:03.10.16

Die Berufsbildungspartnerschaften (BBP) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

 

Zielsetzung von BBP-Projekten ist es, durch Verbesserung der beruflichen Bildung einen Beitrag zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung und zur Armutsreduzierung in den Partnerländern zu leisten. BBP- Projekte zeichnen sich aus durch:

  • Mobilisierung der Expertise der verfassten deutschen Wirtschaft und ihrer Berufsbildungseinrichtungen für die Entwicklungszusammenarbeit
  • Förderung der direkten Kooperation von Akteuren der Zivilgesellschaft entsprechend dem Subsidiaritätsprinzip
  • Aufgreifen von Initiativen aus dem Privatsektor

Mittlerweile führt sequa über 30 BBP-Projekte (vgl. Projekte weltweit) in Entwicklungs- und Schwellenländern durch mit unterschiedlichen Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern und Kreishandwerkerschaften durch.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind:

  • Organisationsentwicklung bei beruflichen Bildungseinrichtungen, um Ausbildungen praxisorientiert durchführen zu können
  • Aufbau eine Systems des Matching von betrieblichem Bedarf und Angebot auf dem Arbeitsmarkt
  • Einführung von praxisorientierten Pilotausbildungen in neuen Berufsfeldern

Die vom Ministerium erlassene Richtlinie für Kammer- und Verbandspartnerschafts (KVP) -Projekte erfasst auch das BBP-Programm. Sie bestimmt als Gegenstand der Förderung die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Selbstverwaltungseinrichtungen der Wirtschaft. Welche Projekte gefördert werden entscheidet das BMZ einzelfallbezogen auf der Grundlage von Projektanträgen, die immer von sequa vorzulegen sind. Details zu den Schwerpunkten sind in der BMZ- Handreichung "Berufsbildungspartnerschaften mit der deutschen Wirtschaft" verbindlich festgehalten.

Wie bei den KVP-Projekten werden Berufsbildungspartnerschaften in der Regel von einem lokalen oder deutschen Experten im Partnerland koordiniert. Der deutsche Projektpartner übernimmt die fachliche Steuerung.

BBP-Projekte dauern in der Regel drei Jahre, wobei je nach Prüfungsergebnissen eine weitere Phase möglich ist. Um unseren Projektpartnern die Projektdurchführung zu erleichtern, haben wir ein AProjektabrechnungshandbuch und ein Handbuch für das Projektmanagement erstellt.

Weitere Informationen zu den Berufsbildungspartnerschaften finden Sie hier: Das BBP-Programm

Beispiele für BBP-Projekte finden Sie hier.

Ihr Ansprechpartner für das BBP-Programm ist Frau Susanne Sattlegger, susanne.sattlegger@sequa.de, oder +49 (0) 228 98238-12.



 

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