Berufliche Bildung

Marokko: Berufsbildungspartnerschaft geht in die 2. Phase

Eine größere Anzahl besser-qualifizierter Auszubildender in den Arbeitsmarkt zu vermitteln, das ist das Ziel der 2. Phase einer Berufsbildungspartnerschaft des Bildungswerkes der Wirtschaft (BW). Drei Berufsbildungszentren im Großraum Rabat und in Marrakesch fördert damit das BW seit 2016.

Quelle: Ute Reckers, sequa

Quelle: Ute Reckers, sequa

Trotz guter makroökonomischer Lage und diverser Beschäftigungsmöglichkeiten im marokkanischen Handwerk ist das Interesse an einer beruflichen Handwerksausbildung eher gering. Das liegt zum einen an dem schlechten Ruf des Handwerks als Ausbildungsberuf, zum anderen sind viele nicht in der Lage, eine jahrelange Berufsausbildung zu finanzieren.

Ziel des Projektes ist es, durch eine erhöhte Attraktivität der handwerklichen Berufsbildung an den drei Partnerzentren, besser-qualifizierte Auszubildende zu finden, auszubilden und in den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Dies fängt an mit einer besseren Information über Berufsaussichten und berufliche Orien­tierungsveranstaltungen in der Schule, als Grundvoraussetzung für eine kompetenzbasierte Ausbildung.

Das Projekt möchte die Berufliche Ausbildung fachlich und methodisch verbessern, so dass die Auszubilden­den durch qualitativ hochwertige und an den Bedarfen des Arbeitsmarktes orientierte berufliche Bildung bessere Chancen auf einen erfolgreichen Einstieg ins Arbeitsleben haben. Sie werden dabei intensiv begleitet, um eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt zu gewährleisten.

Die Projektmaßnahmen tragen zur Beschäftigungsförderung in Marokko bei. Sie können helfen, die wirtschaftliche Situation von jungen Marokkanerinnen und Marokkanern nachhaltig zu steigern, indem sie über bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt langfristig bessere Zukunftsaussichten im eige­nen Land haben werden.

 

 

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