Berufsbildung

Partnerschaftsprojekte: Erfolgreiches Netzwerken im virtuellen Raum

Im Jahr 2020 ist alles anders: Der „KVP/BBP-Tag“, den sequa in der Regel alle zwei Jahre für die deutschen Partner der Programme KVP und BBP durchführt, fand in diesem Jahr unter einem neuen Titel und in einem neuen Format statt. Das neue Partnerschaftsprogramm PartnerAfrika machte aus dem „KVP/BBP-Tag“ das „Netzwerktreffen der Partnerschaftsprojekte“ und die COVID-19-Pandemie führte dazu, dass die Veranstaltung erstmals virtuell stattgefunden hat.

Quelle: sequa

Was gleich blieb: Das starke Netzwerk hinter den Partnerschaftsprojekten. Bis zu 130 Teilnehmende trafen sich am 26. November 2020 online, um sich über die neuesten Entwicklungen beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie bei der sequa zu informieren und sich über die Projektarbeit auszutauschen. Durch das virtuelle Treffen führten professionell zwei Moderatoren von der Como Consult GmbH.

Im ersten Teil der Veranstaltung berichtete Gebhard Weiss, Geschäftsführer von sequa, über die aktuellen Entwicklungen im Unternehmen. Im Fokus der Präsentation standen die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Vorstellung der neuen Unternehmensstrategie 2020-2024. Anschließend erläuterten die BMZ-Referatsleiterinnen Lucia de Carlo (Referat 110 – Zusammenarbeit mit der Wirtschaft) sowie Jacqueline Groth (Referat 113 – Sonderinitiative Ausbildung und Beschäftigung) die derzeitigen Arbeitsschwerpunkte des BMZ und die Erwartungen des Ministeriums an die Partnerschaftsprojekte.

Im zweiten Teil des virtuellen Treffens gaben Susanne Sattlegger, Leiterin Abteilung BMZ Programme, und Matthias Hertin, Koordinator KVP + BBP, einen Überblick über die Entwicklung der Partnerschaftsprogramme KVP, BBP und PartnerAfrika und standen den Teilnehmenden für Fragen zur Verfügung. Danach präsentierte Susanne Sattlegger die Ergebnisse und Empfehlungen der BBP-Querschnittsstudie, die von Oktober 2018 bis August 2019 durchgeführt wurde und dem Programm gute Noten bescheinigt. Schließlich stellte Matthias Hertin die Ergebnisse einer Umfrage zum Umgang mit digitalen Medien in den Projekten vor und diskutierte mit den Partnern Herausforderungen und Lösungen im Umgang mit der COVID-19-Pandemie.

In den Pausen trafen sich die Teilnehmenden in sogenannten „Campfire Rooms“, virtuellen Stehtischen zu verschiedenen Themen (z. B. Controlling, Afrika oder BBP), in denen sie sich in zwangloser Atmosphäre über ihre Projekte austauschen und Fragen stellen konnten.

Das sequa-Team bedankt sich bei allen Teilnehmenden und Mitwirkenden für das Gelingen der digitalen Veranstaltung. Das nächste Netzwerktreffen wird mit Sicherheit folgen; wann und in welcher Form bleibt noch zu entscheiden.