Kammer- und Verbandsförderung

Tunesien: Wiederbelebung des Kunsthandwerks

Um eine bessere Wettbewerbsfähigkeit des tunesischen Handwerks auf dem Markt zu etablieren, setzt sich die Handwerkskammer Frankfurt Rhein/Main in Partnerschaft mit der Messe Frankfurt seit Dezember 2019 in einem dreijährigen Kammer- und Verbandspartnerschaftsprojekts ein. Die Bedeutung des Kunsthandwerkssektors in Tunesien wird durch technische Beratung zur Verbesserung der Marketing- und Produktqualitätskompetenz erreicht.

Quelle: Ute Reckers, sequa

Quelle: Ute Reckers, sequa

Quelle: Ute Reckers, sequa

Quelle: Ute Reckers, sequa

Das tunesische (Kunst-) Handwerk, welches in der Vergangenheit ein großes und zuverlässiges Potential zur Absorbierung von Arbeitskräften - insbesondere Frauen - geboten hat, erlebt einen Abwärtstrend. Die Regierung hat das Potential des Handwerks zur Bewältigung der aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krise erkannt und im Februar 2018 einen entsprechenden Nationalen Plan für die Entwicklung des Handwerks vorgelegt. Das Projekt unterstützt diese Bemühungen, indem es die unterschiedlichen Handwerkseinrichtungen, vor allem die zuständige Behörde für Kunsthandwerk und Tourismus (ONAT), in ihren Kapazitäten stärkt.

Ziel ist eine Wiederbelebung des (Kunst-) Handwerks, um darüber die Schaffung von Arbeitsplätzen und Einkommen zu stimulieren und zur Armutsbekämpfung beizutragen.

Durch die Fördermaßnahmen werden die handwerksfördernden Verbände professioneller, kompetenter und leistungsfähiger im Verbandsmanagement und in der Kommunikation nach außen. Bessere Serviceleistungen der Partnerorganisationen und die Harmonisierung gemeinsamer Interessen für einen konzertierten Einsatz für die Belange des Handwerks wird das tunesische Handwerk wettbewerbsfähiger machen und damit vielen Menschen eine wirtschaftlichen Grundlage ermöglichen.

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