Über den Business Scout Fund

Weltweit fördern die Business Scouts for Development (BSfD) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ein nachhaltiges und verantwortungsvolles Engagement des Privatsektors in rund 40 Entwicklungs- und Schwellenländern. Der „Business Scout Fund“ (BSF) soll die Entwicklung, Umsetzung und Skalierung innovativer Projektansätze zusammen mit den Business Scouts ermöglichen. Hierzu organisiert sequa Ideenwettbewerbe, an denen sich Wirtschaftsorganisationen und Partnerinstitutionen des BSfD-Vorhabens mit kreativen Projektkonzepten beteiligen können. Die so entwickelten neuartigen Lösungen und Dienstleistungen sollen die Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) und konkret die Ziele des BSfD-Vorhabens unterstützen. Der Business Scout Fund wird als Teil des BSfD-Vorhabens von sequa im Auftrag der GIZ umgesetzt.

Ansprechpartner

Dr. Roland Strohmeyer

Projektmanager

 

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Projektideen: Förderfähigkeit und Bewertungskriterien

Zielgruppe der Wettbewerbe des Business Scout Fund sind in erster Linie die Organisationen der verfassten Wirtschaft und weitere Partnerinstitutionen aus dem BSfD-Netzwerk. Andere Anbieter, wie z.B. Unternehmen oder andere institutionelle Partner können sich als Leistungs­erbringer in Zusammenarbeit mit dem BSfD-Netzwerk an den Projekten beteiligen. Grundsätzlich müssen die Projektideen entwicklungspolitisch relevante Ziele verfolgen.

Erwünscht sind insbesondere Vorschläge, welche

  • Beiträge zu Klimaschutz und Dekarbonisierung (insbesondere auch der Erhöhung der Resilienz von Unternehmen und Organisationen) leisten,
  • technische oder organisatorische Innovationen und die Digitalisierung befördern und
  • Beiträge leisten, internationale Lieferketten nachhaltiger zu gestalten und unternehmerische Sorgfaltspflichten zu beachten.

Weitere Positivkriterien sind

  • die Entwicklung von neuen und nachhaltigen Dienstleistungen für Unternehmen durch Wirtschaftsorganisationen,
  • die Pilotierung von skalierbaren, regionalen oder auf andere Länder übertragbaren Ansätzen,
  • die Förderung von Gender Mainstreaming, Diversität und Inklusion im Netzwerk der Wettbewerbsteilnehmer,
  • gemeinsame Projektentwicklung verschiedener Business Scouts sowie anderer Netzwerkpartner zur gemeinsamen Umsetzung sowie
  • besonders große zu erwartende Wirkungen und Entwicklungsbeiträge, die eine hohe Sichtbarkeit und Darstellbarkeit ermöglichen.

Neben inhaltlichen Kriterien spielen auch die Wirtschaftlichkeit und Effektivität der geplanten Projektumsetzung eine wichtige Rolle bei der Bewertung der Projektvorschläge.

Rahmenbedinungen: Was ist noch zu beachten?

Wenn Sie mit den genannten Zielsetzungen eine Projektidee entwickeln möchten, sollten Sie die folgenden Rahmenbedingungen beachten:

  • Finanzielles Volumen 5.000 EUR bis unter 100.000 EUR (netto)
  • Geplante Umsetzungsdauer nicht länger als neun Monate
  • Zielländer sind alle Länder des Reformkonzepts „BMZ 2030“ und Länder, in denen ein Business Scout arbeitet.
  • Ein Business Scout ist an der Konzeption und Einreichung der Projektidee beteiligt.

Wie erfolgt die Umsetzung?

sequa organisiert regelmäßig Ideenwettbewerbe in Form von Ausschreibungen für Projektkonzepte („Calls for Proposals“). Der nächste Ideenwettbewerb findet vorrausichtlich im Herbst 2022 statt. Wenn Sie sich am Ideenwettbewerb beteiligen möchten, senden Sie Ihre Projektidee im Ausschreibungszeitraum an sequa. Die Ausschreibung wird auf dieser Webseite veröffentlicht.

Die Angebote werden von sequa entlang der genannten Kriterien bewertet. In einem zweiten Schritt werden geeignete Angebote durch eine Wettbewerbsjury, auch unter Berücksichtigung der verfügbaren Mittel, ausgewählt. sequa informiert die Wettbewerbsteilnehmer im Anschluss über die Entscheidung. Ein Rechtsanspruch auf die Auswahl einer Projektidee besteht nicht.

sequa schließt dann zur Umsetzung mit den ausgewählten Anbietern einen Dienstleistungsvertrag, in dem auf Basis der eingereichten Projektidee die zu erbringenden Leistungen mit dem zugehörigen Zeit- und Umsetzungsplan und Zahlungsbedingungen vereinbart werden. Der Anbieter ist für die Umsetzung des Projektes verantwortlich. Am Ende des Projektes erstellt der Anbieter über die Durchführung der Maßnahme einen Kurzbericht und schickt diesen zusammen mit der Abrechnung an sequa.

Gefördert durch:

In Kooperation mit:

 

Quelle Header-Foto "Solar": GIZ / Thomas Imo / https://www.photothek.de