Kammer- und Verbandsförderung

Togo: Stärkung des Handwerkssektors geht in die 2. Phase

Das Kammersystem in Togo zu befähigen, das Handwerk in seiner Entwicklung effektiv zu unterstützen, das ist das Ziel der 2. Phase des Kammer- und Verbandspartnerschafts-Projektes der Handwerkskammer zu Köln. Damit führt die HWK ihr seit 2016 aktives Engagement fort, den Handwerkssektor in Togo zu stärken.

Quelle: Ute Reckers, sequa

Das Handwerk wird von der togoischen Regierung als wichtiger Wirtschaftsmotor und Mittel zur Armutsbekämpfung betrachtet. Entsprechend groß sind das Interesse und der erklärte Wille zur nachhaltigen Entwicklung des Handwerks. Die Herausforderungen könnten allerdings kaum größer sein in einem der ärmsten Länder der Welt: Die in vielen Bereichen geringen technischen Kompetenzen, unzureichendes Wissen über kom­merzielle Aspekte (wie z.B. Geschäftsplan-Entwicklung), limitierter Zugang zu Märkten, beschränkte finanzielle Mittel zur Beschaffung von Ausrüstungen etc., bieten etliche Anknüpfungspunkte für die Kammern, um Handwerker zu unterstützen. Hier setzt das Projekt an und zeigt der Dachkammer inklusive ihrer regionalen Handwerkskammern konkrete Wege auf, wie sie nachfrageorientierte Dienstleistungen für die Handwerker erbringen und deren Interessen effektiv vertreten können. Dabei setzt das Projekt – bedingt auch durch die Corona-Krise – auf eine flächendeckende Digitalisierung sämtlicher Arbeitsprozesse wie Mitgliederbeitritte und Beitragszahlungen. So wurde auch eine digitale Handwerkerkarte eingeführt, mit dem optionalen Zusatznutzen, sich kostengünstig und zu besseren Konditionen krankenzuversichern. Diese Verbesserungen in der Kammerarbeit tragen zu einer wirtschaftlichen Stärkung des Handwerkssektors bei.

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 Ute Reckers
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